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Foto: Land Vorarlberg

Nachhaltige Entwicklung in Vorarlberg

Das Büro für Zukunftsfragen unterstützt und koordiniert Kommunikationsprozesse in den Bereichen
Engagement und Beteiligung, Zusammenarbeit und Weitblick.

 
Bürgerschaftliches Engagement, Bürgerbeteiligung/Partizipation
Im Auftrag der Vorarlberger Landesregierung hat das Büro für Zukunftsfragen die Aufgabe übernommen,
bürgerschaftliches Engagement zu fördern und entsprechende Rahmenbedingungen zu schaffen. Dies geschieht mithilfe von vier wesentlichen Schwerpunkten:
1. Generelle Sensibilisierung der Öffentlichkeit für das Thema Engagement und Beteiligung
(Öffentlichkeitsarbeit, Bewusstseinsbildung durch Vortragstätigkeit, Begleitung & Beratung)
2. Empowerment, Qualifikation und Aus- und Weiterbildung der Engagierten (Vorarlberg Akademie,
Förderungen, Seminare)
3. Entwicklung von Unterstützungsstrukturen für (lokales) Engagement (Bürgerbüros, Koordinationsstellen, Freiwilligenmanagement)
4. Beteiligungsprozesse stärken und fördern (BürgerInnen-Räte, Handbuch Bürgerbeteiligung, Weiterbildung)
 
Das Büro für Zukunftsfragen verstärkt sein Unterstützungsangebot für freiwillig Engagierte im Jahr:
• den Ideenkanal: Der Ideenkanal wird mit dem Ziel gestartet, neues Engagement von nicht nur jungen
Menschen zu wecken und zu unterstützen. Gute Ideen, die zum Gemeinwohl beitragen erhalten fachliche
und finanzielle Unterstützung.
• das neue Verfahren „BürgerInnen-Rat“: 12-16 nach dem Zufallsprinzip ausgewählte BürgerInnen aus dem ganzen Land beschäftigen sich an einem Wochenende mit Fragen, die sie wirklich beschäftigen.
• Die internationale Tagung „Grenzen-los!“: widmet sich der Frage, wie freiwilliges Engagement unterstützt und gefördert werden kann. Dieser fachlichen Auseinandersetzung im Rahmen einer großen Open-Space Konferenz, stellen sich Bürgerinnen und Bürger, Akteure aus dem Engagementbereich, Politiker und Politikerinnen, sowie Verwaltungsmitarbeiter aus Deutschland, der Schweiz und Österreich.
• Medienkooperationen mit den VN zu den BürgerInnen-Räten und mit dem ORF: Kurz-Porträts von
Engagierten, Verstärkte Landeskorrespondenz sowie projektspezifische Öffentlichkeitsarbeit
• Publikation der aktuellen Studie zu Engagement und Sozialkapital in Vorarlberg (FH Vorarlberg, 2010)
und Handbuch Bürgerbeteiligung
 
Sozialkapital und Brückenschlag
Sozialkapitalcheck, LA21, Jugendprojekte Friends and More (in Schulen); Brückenschlag, ein Lernprojekt
zwischen Unternehmen und Sozialinstitutionen; Vorträge
 
Zämma leaba. Besser gemeinsam. Gemeinsam besser
Gemeinden werden vom Büro für Zukunftsfragen beim Planungs- und Partizipationsprozess begleitet, um zu einem besseren „Miteinander der Generationen“ gelangen. Damit wird das Bewusstsein für die Bedeutung des Sozialkapitals und das Miteinander in der Gemeinde aber auch Eigenverantwortung auf Gemeindeebene gestärkt.
 
Vorarlberger Strategie für Nachhaltige Entwicklung (VSTRAT)
Ein Vorprojekt in Zusammenarbeit mit Abteilungsvorständen (Generationendialog der Landesverwaltung)
abgeschlossen. Entwicklung eines Vorarlbergberichtes für Nachhaltige Entwicklung in Bearbeitung.
 
Dörfliche Lebensqualität und Nahversorgung
Ansprechpartner aus Gemeinden, Handel, Fachleute und verschiedene Vertreter der Landesverwaltung kommen unter der Leitung des Wirtschaftslandesrates als Steuerungsgruppe zusammen, um über Strategien zur Erhaltung der Lebensqualität und Nahversorgung zu beraten, Handlungsvorschläge zu entwickeln und Kampagnen und Projekte abzuwickeln. Unterstützung von 50 ländlichen Gemeinden und 2 unterstützenden Städten über einen eigenen Verein. Bewusstseinsbildung, Fachaustausch und Entwicklung einer neuen Nahversorgungsstruktur und Fördersystemen.
 
IBK (Internationale Bodensee Kommission) - Nachhaltigen Entwicklung auf Führungsebene
Förderung einer Nachhaltigen Entwicklung im Bodenseeraum, Jugend und gegenseitiger Austausch.
Implementierung der NE auf Regierungsebene und in die Kommissionen. Nachhaltige Entwicklung wird
Chefsache.
 
Unternehmen.21 und Verwaltung hoch4
Qualitätsmanagementsystem für Nachhaltige Entwicklung in der Bodenseeregion. Unternehmen.21-Projekt
Check bei kommunalen Projekten. Daneben dient der Projekt Check zur Evaluation und Jurierung von
Förderansuchen (z.B. Interreg). Umstellung der Gemeindeentwicklungsförderung und Abstimmung mit neuen LA21-Richtlinien (dzt. läuft ein Dialogprozess mit Gemeinden).
Verwaltung hoch4 ist die Adaption des Projekt Checks von Unternehmen.21 für die Landesverwaltung.
Entwicklung von Instrumenten und Prozessen "Beyond Growth", Evaluierung und Prüfung von Nachhaltiger Entwicklung.
 
Global Marshall Plan
2006 beschloss der Vorarlberger Landtag einstimmig, den Global Marshall Plan zu unterstützen. Das Büro für Zukunftsfragen koordiniert Austausch zwischen Vorarlberger Akteuren und fördert konkrete Projekte.
 
Koordination der Vorarlberger Nachhaltigkeitspartner
mit zahlreichen Kampagnen und Initiativen nach LA21 Kriterien
• Umweltverband Vorarlberg – Nachhaltig Bauen, Ökologische Beschaffung, ...
• Energieinstitut Vorarlberg – Energieeffiziente Gemeinde (e5), Energiezukunft Vorarlberg..... , VLOTTE
• Klimabündnis Vorarlberg, Allianz in den Alpen
• Südwind Vorarlberg
• Sichere Gemeinde
• Institut für Sozialdienste – Familie plus, Sozialer Nahraum
• Kinder in die Mitte
• Ökoprofit (Wirtschaftsabteilung)
• Okay.zusammen (Integration)
• Verein Dörfliche Lebensqualität +Nahversorgung
• AG Gemeindeentwicklung
• Kairos - Wirkungsanalyse und Entwicklung, Landrad
• Vorarlberg mobil
• weiters assoziiert: Verkehrsverbund Vorarlberg, Bildungshaus St. Arbogast - Tage der Utopie, Dialogprojekt (Forschungsdialog), Vision Rheintal, Zukunft Walgau, Talentetauschkreis Vorarlberg - Projekt Gemeindegelder, „Vorarlberg bewegt“ (Bewegung und Gesundheit), Industriellenvereinigung Vorarlberg und Junge Industrie Vorarlberg, Eu-Förderprogramme
 
Bildung Nachhaltige Entwicklung
Unterstützung von Schulprojekten zur Nachhaltigen Entwicklung.
 

25.07.2011, nachhaltigkeit.at