Umfassende Dorferneuerung im Burgenland
Als jüngstes Bundesland Österreichs kann das Burgenland bereits auf eine bewegte Geschichte zurückblicken. Das Aussehen unserer Heimat veränderte sich nicht nur aufgrund von natürlichen Erosionen, sondern vor allem auch durch die wirtschaftlichen, ökologischen und sozialen Begleitumstände.
Das Land Burgenland verfolgt mit der umfassenden Dorferneuerung die Absicht, von denen die gesamte Gesellschaft profitiert. Im Zuge der Dorferneuerung sollen das Land und die ländlich geprägten Orte in ihrer Eigenart als Wohn-, Arbeits- und Sozialraum erhalten bleiben oder erneuert werden, wobei die Lebensverhältnisse der Ortsbewohner in beiden Fällen verbessert werden sollen. Die Fördermaßnahmen im Rahmen der Dorferneuerung betreffen einerseits die Gemeinden, auf dem Gebiet der umfassenden Dorferneuerung und andererseits auch jeden einzelnen Haus- bzw. Gebäudebesitzer auf dem Gebiet der Fassadenförderung.Aufgabe der Raumordnung ist es, auf der Grundlage des wirtschaftlichen, kulturellen, ökologischen, sozialen und baulichen Ist-Zustandes eines Dorfes einen Gesamt-Dorferneuerungsplan zu erarbeiten. Die Umsetzung des Konzeptes soll durch eine engagierte Gemeindevertretung sowie durch die Bereitschaft und größtmögliche Einbeziehung der Dorfbewohner erreicht werden.
Ziel der Dorferneuerung ist die Absicherung der wirtschaftlichen Existenz der Dörfer. Die bauliche und kulturelle Eigenart soll gewährleistet, die Eigenständigkeit der Dörfer gestärkt und der Abwanderung aus den strukturschwachen Räumen entgegengewirkt werden.
Die umfassende Dorferneuerung ist auf vier Säulen aufgebaut:
Umwelt/Ökologie, Wirtschaft/Ökonomie, Soziales und Kultur und der Bereich Ortsbild/Infrastruktur.
24.09.2008, nachhaltigkeit.at


