Thema des Monats 04/2004: Nachhaltigkeit und die neuen EU-Mitgliedsstaaten
Am 1. Mai 2004 war es soweit: Die Länder Estland, Lettland, Litauen, Polen, Tschechien, Slowakei, Ungarn, Slowenien, Malta und Zypern wurden Mitglieder der Europäischen Union. Somit wuchs die EU auf 25 Mitgliedsstaaten an.
Die bis dahin bei 3,2 Millionen km² liegende Fläche der EU erhöhte sich um mehr als 30 Prozent und ihre Bevölkerung um 75 Millionen Menschen auf mehr als 450 Millionen. Die Beitrittsverhandlungen mit den zehn Ländern wurden auf dem EU-Erweiterungsgipfel in Kopenhagen im Dezember 2002 abgeschlossen. Anträge auf EU-Mitgliedschaft haben zum Zeitpunkt der Redaktion vorliegenden Monatsthemas auch Bulgarien, Rumänien und die Türkei gestellt.Die EU-Erweiterung steht im Hinblick auf ihre Auswirkungen auf eine nachhaltige Entwicklung im Zentrum des Interesses. Es wird diskutiert, analysiert und evaluiert. Die Fragen die allgemein beschäftigen, drehen sich darum, wie der Umsetzungsstand in den neuen Beitrittsländern im Hinblick auf die drei Säulen der Nachhaltigkeit – Wirtschaft, Soziales und Umwelt – aussieht, welche Potenziale für die zukünftige Entwicklung existieren und wie sich die Integration der neuen Mitgliedsländer auf einzelne Staaten und die Europäische Union als solche auswirken wird. Die Frage, welchen Beitrag die EU leisten kann, um die neuen Mitgliedsstaaten auf ihrem Weg zu einer nachhaltigen Entwicklung zu unterstützen, ist ebenso von Interesse wie jene, was die alten Mitgliedsländer von den neuen lernen können.
Eine sehr umfangreiche Linksammlung zum Thema befindet sich im nachstehenden Dokument!
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08.12.2008, nachhaltigkeit.at



