Thema des Monats 2/2006: Die Nachhaltigkeitsprüfung
Die Nachhaltigkeitsprüfung ist ein Instrument zur Analyse der umweltbezogenen, sozialen und wirtschaftlichen Auswirkungen von Initiativen.
Sie wird eingesetzt, um die Auswirkungen von neuen Politiken und Rechtsakten, Plänen und Programmen sowie Projekten vor der Entscheidungsfindung zu durchleuchten, verschiedene Lösungsmöglichkeiten zu vergleichen und daraus eine möglichst nachhaltige Lösung herauszufiltern. Ziel ist die integrierte Betrachtung der drei Dimensionen der Nachhaltigkeit unter Einbeziehung der Wechselwirkungen zwischen ihnen.Die Nachhaltigkeitsprüfung ist mit der Strategischen Umweltprüfung (SUP) und der Umweltverträglichkeitsprüfung (UVP) verwandt. Auf EU-Ebene ist sie besonders durch das Instrument der Folgenabschätzung ("Impact Assessment") verankert. Auch in einigen europäischen Staaten wird die Nachhaltigkeitsprüfung bereits praktiziert, z. B. in Großbritannien, den Niederlanden, Finnland und der Schweiz. In Österreich gibt es ebenfalls erste Ansätze in Richtung Nachhaltigkeitsprüfung, beispielsweise in den strategischen Prüfungen im Verkehrsbereich oder durch die Erweiterung der SUP in Richtung
Nachhaltigkeitsprüfung.
Das Monatsthema Februar 2006 gibt einen Überblick über das Konzept und den praktischen Einsatz von Nachhaltigkeitsprüfungen. Nach einer Begriffsbestimmung betrachten wir Aktivitäten zur Verankerung der Nachhaltigkeitsprüfung in Gesetzen, Strategien und Programmen, sehen uns an, wo die Nachhaltigkeitsprüfung weltweit bereits praktisch eingesetzt wird und präsentieren schließlich erste Anwendungen und Entwicklungsmöglichkeiten in Österreich.
Links zum Thema:
- SUPer NOW - Strategische Umweltprüfung Entwicklungsraum Nordosten Wien
- Seiten der Europäischen Kommission zum Thema Impact Asessment
- Leitfaden der Europäischen Kommission zur Folgenabschätzung; Neufassung März 2006
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Thema des Monats 2/2006: Die Nachhaltigkeitsprüfung (PDF 461,13 kB )
14.12.2008, Nachhaltigkeit


