Regionalmanagement Österreich: Ein Netzwerk für Rat und Tat vor Ort
Regionalmanagements sind in den Regionen die ersten Ansprechstellen für BürgerInnen und potentielle ProjektträgerInnen mit Projektideen. Koordiniert und vernetzt werden die 28 einzelnen Regionalmanagements in Österreich vom „Regionalmanagement Österreich“ (RMÖ).
Die in Österreich tätigen Regionalmanagements stehen Bürgerinnen und Bürgern sowie potentiellen ProjektträgerInnen mit kompetentem Rat zur Verfügung, wenn es um die Umsetzung von Projektideen oder das Lukrieren von Fördermitteln geht. Die zumeist als Verein oder Verband organisierten Regionalmanagements sind Mitglieder im Verein „Regionalmanagement Österreich“ (RMÖ), der 2001 als Dachorganisation zur Vernetzung und Abstimmung der Tätigkeiten der einzelnen Regionalmanagements gegründet wurde.Zentrale Tätigkeitsbereiche des RMÖ sind Kommunikation, gemeinsames Lernen und Arbeiten an der Qualität der Services der einzelnen Regionalmanagements. Außerdem werden von der Dachorganisation Themen bearbeitet, die für alle Mitglieder von aktueller Bedeutung sind. Die jährliche RMÖ-Tagung, Fachexkursionen, Tagungen und Workshops sowie verschiedene Publikationen und ein Internetportal werden von der zentralen Servicestelle als weitere Informations- und Vernetzungsschienen angeboten.
Karl Becker vom Regionalmanagement Österreich umschrieb das Wesen seines Netzwerkes am Tag der Netzwerke (31.1.2008) in Wien so:
„Regionalmanagement bedeutet oft mehr ein „Ermöglichen“ als ein „Selbstmachen“. Es ist bei unseren Projekten immer wichtig, dass es ein Einverständnis mit allen regionalen Entscheidungsträgern gibt. Wir bemühen uns um gelebtes Networking mit dn relevanten Zielgruppen.“
Quelle: Broschüre „Netz_werke: Innovation – Kooperation – Motivation“ Hrsg.: Bundeskanzleramt Österreich, 2008
Links zum Thema:
09.07.2010, nachhaltigkeit.at


