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Am Bild ist das Logo des TEP zu sehen.
Foto: ZSI

Territoriale Beschäftigungspakte in Österreich

Territoriale Beschäftigungspakte (TEPs) sind vertraglich vereinbarte regionale Partnerschaften zur Verknüpfung der Arbeitsmarkt- und Beschäftigungspolitik mit anderen Politikbereichen, um zur Verbesserung der Arbeitsmarktlage in den Regionen beizutragen.

Die Hauptaufgaben der österreichischen TEPs liegen in der Koordinierung der verschiedenen Partnerorganisationen und -inhalte, in der Ausarbeitung der gemeinsamen Arbeitsprogramme und in der Umsetzung der diversen Schwerpunkte der TEPs.
 
In ihrer Funktion als regionale Netzwerke und Informationsdrehscheiben greifen die TEPs neben ihren Hauptaufgaben eine Vielfalt an Themen auf. Die Pakte verknüpfen Arbeitsmarkt- und Beschäftigungspolitik mit anderen Politikbereichen, wie etwa (in alphabetischer Reihenfolge) Agrar-, Behinderten-, Berufsbildungs-, Chancengleichheits-, Familien-, Frauen-, Kommunal-, Regional-, Sozial-, Standort-, Struktur- und Wirtschaftspolitik. Im Laufe der Jahre nahmen sich die TEPs zudem österreichweit mehr und mehr Themen an. So informiert die Evaluierung der TEPs (Evaluierung Europäischer Sozialfonds 2000-2006, Ziel 3 Österreich, Schwerpunkt 6: Territoriale Beschäftigungspakte. WIFO, 2003) etwa: "Diese Ausweitung der im Pakt angesprochenen Themen betrifft auch immer mehr andere Politikbereiche als die regionale Arbeitsmarkt- und Standortpolitik."
 
Weitere Informationen zu den Zielsetzungen und Aufgaben der TEPs in Österreich finden Sie auf deren Homepage.

Links zum Thema:

14.07.2010, nachhaltigkeit.at