journal nachhaltigkeit 2/2008: Besser leben und weniger verbrauchen
„Mehr Lebensqualität bei weniger Ressourcenverbrauch – das ist die Herausforderung einer nachhaltigen Zukunft“, schreibt Friedrich Hinterberger in seinem einleitenden Beitrag zum Thema der jüngsten Ausgabe des journal nachhaltigkeit.
Aber geht denn das zusammen: besser leben und weniger verbrauchen? Lässt sich Lebensqualität vom Wachstum abkoppeln? Ja, das geht, sagt Hinterberger, aber es erfordert Mut und Engagement: Mut, sich endlich der Verteilungsfrage zu stellen, und individuelles und zivilgesellschaftliches Engagement, um die Verantwortung für Nachhaltigkeit selbst in die Hand zu nehmen. Nachhaltigkeit hat eine soziale Basis, und die liegt im gemeinschaftlichen Erproben von neuen Lösungsansätzen für unsere drängenden gesellschaftlichen Herausforderungen.Das journal nachhaltigkeit versammelt dazu Beispiele für das Engagement von BürgerInnen:
- Dorfmobil nennt sich ein Modell der Verkehrsversorgung in der oberösterreichischen Gemeinde Klaus. Ein gemeinnütziger Verein, getragen von BürgerInnen der Gemeinde, sichert mit Fahrten im Leasing-Pkw Personen ohne Pkw-Verfügbarkeit die Erreichbarkeit von Versorgungseinrichtungen und die Pflege sozialer Kontakte.
- ECO-Watt heißt ein Modell des Energie-Contracting an einer Gesamtschule in Freiburg im Breisgau. BürgerInnen finanzieren energiesparende Maßnahamen für die Schule und bekommen im Gegenzug die eingesparten Energiekosten als Rückzahlung auf ihr eingesetztes Kapital. Ein Modell, das Schule macht.
- Im niederösterreichischen Neulengbach engagieren sich BürgerInnen im Aufbau eines Zentrums der Neuen Arbeit. Es soll ein Ort für befriedigende Arbeit in der Integration von Arbeit und Freizeit, Werkstatt und Wohnung, Familie und Beruf werden.
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journal nachhaltigkeit 2/2008 (PDF 587,65 kB )
journal-nachhaltigkeit@lebensministerium.at
30.12.2008, Nachhaltigkeit


