journal nachhaltigkeit 1/2008: "Wie werden wir wohnen?"
Nachhaltigkeit im Bereich Bauen und Wohnen ist nicht nur ein ökologischer Auftrag, sondern auch ein sozialer. Es gilt, Wohnformen zu entwickeln, die zukünftige Wohnbedürfnisse antizipieren und besser abdecken können. Dazu muss das Wohnangebot schon heute kreativer und partizipativer erweitert werden.
Die Ende September 2008 erschienene Ausgabe des journal nachhaltigkeit befasst sich schwerpunktmäßig mit dem Thema Wohnen und suchte dazu nach beispielgebenden und zukunftsweisenden Ansätzen.Es fand sie in wachsenden, selbstorganisierten Wohnlandschaften in Deutschland: von Hamburg bis Freiburg, aus zivilgesellschaftlichem Engagement entstanden und zuweilen auch staatlich unterstützt. Es fand sie in dem Frauenwohnprojekt "ro*sa Donaustadt", das von der Projektierung bis zur Realisierung konsequent das Ziel verfolgte, Hierarchien und Rollenzuteilungen zu durchbrechen. Es fand sie in der Neudefinition urbaner Infrastrukturen wie jener des alten Kabelwerks in Wien Meidling. Und es fand sie im Projekt „re-design Eisenerz“, das Lösungen für das Wohnen in einer schrumpfenden Stadt mit alternder Bevölkerung entwickelt.
Eingerahmt wird das Schwerpunktthema Wohnen im journal nachhaltigkeit von Neuigkeiten und Berichten aus dem Akteursnetzwerk Nachhaltiges Österreich und Reportagen von LA21 Projekten in Grinzens, Tirol, und Wien-Wieden.
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30.12.2008, Nachhaltigkeit


