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PM10-Messnetz und Grenzwertüberschreitungen
Foto: UBA

Luft

Zur Verringerung der Belastung der Luft mit Schadstoffen müssen in erster Linie die Emissionen reduziert werden. Daneben bewirken auch chemische Reaktionen eine Veränderung der Schadstoffkonzentration und Schadstofftransporte sowie die meteorologischen Bedingungen beeinflussen die Immissionsbelastung. 

Die Grafik zeigt, dass die Grenzwerte für die PM10-Fraktion von Feinstaub im Südosten Österreichs und in den Städten überschritten werden. Ursache dafür sind hohe lokale Emissionen und ungünstige Ausbreitungsbedingungen. Im Osten Österreichs spielt der Ferntransport von belasteten Luftmassen eine wesentliche Rolle.
PM10-Belastung
Foto: BMLFUW/Fiala
Die starken zeitlichen Schwankungen der PM10-Belastung von Jahr zu Jahr sind durch die meteorologischen Verhältnisse vor allem in den Wintermonaten verursacht.

Die Feinstaub-Emissionen von PM10 zeigen seit 1990 keine markante Veränderung.
PM10-Emissionen
Foto: BMLFUW/Fiala


Näheres zur Feinstaubbelastung finden Sie unter LU1 im Indikatoren-Bericht für das Monitoring Nachhaltiger Entwicklung in Österreich sowie im Umweltindikatorenbericht.

Die Indikatoren LU2 und LU3 informieren Sie über die Belastung durch Ozon, der Indikator LU4 über die NO2-Belastung der Luft. Die im Umweltindikatorenbericht dargestellten Indikatoren LU5 und LU6 zeigen die Entwicklung der Emissionen von flüchtigen organischen Verbindungen (NMVOC) und Stickstoffoxiden (NOx).

30.09.2011, nachhaltigkeit.at