Boden
Schadstoff- und Nährstoffeinträge, Erosion und Versiegelung zählen zu den Faktoren, welche die natürlichen Funktionen sowie die Vielfalt von standortspezifischen Bodenformen und -typen beeinträchtigen.
Die Grafik zeigt die Verteilung von Blei (Pb) im Oberboden des Waldes. Nur an einem geringen Anteil der Standorte ist der gemessene Wert höher als 200 mg/kg, dem Richtwert gemäß ÖNORM L 1075(2004).Für Grünland und Acker beträgt der Richtwert 100mg/kg. Der Vergleich der Grafiken lässt erkennen, dass Pb im Waldboden stärker akkumuliert als im Grünland und auf Ackerböden.
Der Anteil der Messergebnisse, der innerhalb eines Prozentbereichs relativ zum festgelegten Referenzwert liegt, unterstützt die Beurteilung der Bodengehalte. Die Referenzwerte für Pb betragen auf Waldböden 150 mg/kg (carbonatbeeinflusst), 67 mg/kg (nicht cb), auf Grünland 73 mg/kg (cb), 59 mg/kg (nicht cb), auf Ackerböden 29 mg/kg (cb), 25 mg/kg (nicht cb). Die Grafik lässt erkennen, dass Ackerböden die geringsten Anteile von Pb aufweisen.
Weitere Ausführungen zu Pb und auch Cd im Boden finden Sie bei BO2 und bei BO4 im Umweltindikatorenbericht.
Maßnahmen, die gegen die Bodenerosion getroffen werden, sind im Indikator BO3 dargestellt.
Die Bodenversiegelung durch die Zunahme der Bau- und Verkehrsflächen bildet der Indikator BO1a ab.
19.02.2009, nachhaltigkeit.at


