Wem gehört die Welt?
Die Welt gehört nicht mehr allen, sie wird eingezäunt und kommerzialisiert – zu unserem Schaden. Davon zeugen die weltweiten Konflikte über Trinkwasserversorgung, den Zugang zu neuen Technologien oder den Umgang mit Regenwäldern. Stehen wir an einem Scheidepunkt?
Auf den ersten Blick haben Wasser und Wissen, Erbgut und Atmosphäre nichts gemeinsam. Was sie aber eint, ist, dass sie zum Nötigsten für ein menschliches Leben gehören. Doch sie gehen der Allgemeinheit mmer mehr verloren, weil sie privatisiert und der allgemeinen Verfügung entzogen, missbraucht oder unbezahlbar werden.Laut der Autorin Helfrich stehen wir an einem Scheidepunkt, an dem ein neuer Blick auf unsere gemeinsamen Besitztümer erforderlich ist. Diesen neuen Blick will dieses Buch ermöglichen. Es zeigt die Vielfalt unserer Gemeingüter – und welch’ ungeheures Potenzial in ihnen steckt. Es macht uns vertraut mit Dingen wie Creative Commons, Slow Food und der Wissensallmende. Und es skizziert durch praktische Beispiele den Weg, wie Nachhaltigkeit, Gerechtigkeit und Demokratie durch Gemeingüter auf Dauer erhalten oder erreicht werden können.
Silke Helfrich, Heinrich-Böll-Stiftung (Hrsg.): „Wem gehört die Welt? Zur Wiederentdeckung der Gemeingüter" 288 Seiten, oekom verlag München, 2009
ISBN-13: 978-3-86581-133-2
Details
06.04.2009, Nachhaltigkeit Personen & Ansichten


