Wirtschaftswachstum und Ressourcenverbrauch: Entwicklung und Perspektiven (Wien, 26.05.2009)
Unser Wirtschaftssystem beruht auf dem Einsatz von Ressourcen. Knappheiten, die damit in Zusammenhang stehen, werden anhand der Rohstoffpreise oder der Umweltschäden immer sichtbarer.
Die Steigerung der Effizienz des Einsatzes von natürlichen Ressourcen führte in jüngster Vergangenheit zu einer relativen Entkoppelung von Wirtschaftswachstum und Ressourcenverbrauch. Eine absolute Entkopplung wurde dennoch nicht erreicht.Grund hierfür ist, dass die wirtschaftliche Produktion und somit die absolut verbrauchten Mengen schneller wachsen als die Ressourceneffizienz.
Im Workshop sollen deshalb folgende Fragen behandelt werden:
- Welche Zusammenhänge bestehen zwischen Wirtschaftswachstum und Ressourcenströmen?
- Welchen Knappheiten steht das System gegenüber und mit welchen Auswirkungen ist zu rechnen?
- Welche Strategien gibt es, um eine absolute Entkoppelung zu erreichen und zu einem zukunftsfähigen Wirtschaftssystem zu gelangen?
Inhalte des Tages
Ressourcenverbrauch - nationale und internationale Entwicklungen
Darstellung des nationalen und globalen Ressourcenverbrauchs sowie der Zusammenhänge zwischen Material-, Energie- und Landverbrauch; Ressourcen-Effizienz und Rebound-Effekte.
Vortragende u.a.:
Marina Fischer-Kowalski (Uni Klagenfurt, IFF, Institut für Soziale Ökologie)
Sigrid Stagl (University of Sussex)
Entkopplung von Wirtschaftswachstum und Ressourcenverbrauch?
Finanz-, Rohstoff- und Klimakrise - Chancen für ein zukunftsfähiges Wirtschaftssystem? Konkrete Ideen für eine Umgestaltung des Wirtschaftssystems und Erfolgsbeispiele im internationalen Kontext
Vortragende u.a.:
Andreas Breitenfellner (Österreichische Nationalbank)
Friedrich Hinterberger (Sustainable Europe Research Institute)
Datum
26. Mai 2009, 09:00 - 17:30
Veranstaltungsort
Lebensministerium, Marmorsaal, Stubenring 1, 1010 Wien
11.05.2009, Nachhaltigkeit Personen & Ansichten

