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Kinder der Wiener Kindergärten ernten ihr selbstgepflanztes Gemüse

Wiener Kindergartenkinder lernen frisches Gemüse im eigenen Garten kennen. Auf mindestens 12 qm pro Kindergarten wurde eigenes Gemüse angebaut, um den Kinder Natur und Sozialkompetenz nahezubringen.

Wiener Kindergärten: Kinder ernten selbstgepflanztes Gemüse. APA-OTS FOTO: Robert Strasser
Foto: Robert Strasser
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 



Im Frühjahr legten die Kinder in 22 städtischen Kindergärten in Wien Gemüsebeete an und pflanzten ihr eigenes Gemüse. Im Gemeinschaftsprojekt von Stadt Wien (MA 42 und MA 10), AMA (Agrarmarkt Austria) Marketing und der Naturschutzplattform BIOSA wurden unter anderem Paradeiser, Karotten, Radieschen, Kohlrabi, Erbsen, Kopfsalat, Rucola, Schnittlauch und Petersilie angepflanzt. Nun ist Erntezeit und die Kinder beginnen ihr erstes selbstgepflanztes Gemüse zu ernten. Tatkräftig unterstützt wurden sie dabei zum Beispiel von den SchülerInnen der Berufsschule für Gartenbau und Floristik und der MA 42, die das Pflanzmaterial zur Verfügung stellte. Die Aktion wurde heuer erstmals durchgeführt und soll auch nächstes Jahr fortgeführt werden.
 
Ziel des Projekts war das Interesse an der Natur und die Sozialkompetenz der Kinder zu stärken.
"Gemüsegärten wecken das Interesse an der Natur und vermitteln den Kindern wichtige Kenntnisse über die Entstehung von Lebensmitteln, die sie aus ihrem Alltag kennen. Darüber hinaus wird ihre Beobachtungsgabe, Geduld und die Bereitschaft, zu teilen, gefördert", betont Stadtrat Christian Oxonitsch. "Das Projekt eignet sich aber auch bestens, Kinder für eine gesunde Ernährung zu sensibilisieren." Mag. Karin Silberbauer, AMA-Managerin für Obst & Gemüse: "Es ist ganz besonders wichtig, gerade Kindern aus dem städtischen Umfeld wieder Lebensmittel näher zu bringen und einen Bezug zur Produktion herzustellen. Wir brauchen auch in Zukunft verantwortungsvolle Konsumentinnen und Konsumenten, die um den Wert ihrer Nahrung Bescheid wissen. Nur so können wir auch für künftige Generationen eine lebenswerte Umwelt erhalten. Doch die Beschäftigung mit Nahrungsmitteln soll auch unbedingt Spaß machen. Und wer gelernt hat, dass jeder Ernte eine Saat vorausgehen muss, hat insgesamt viel fürs Leben gelernt.“
 
 

20.07.2009, Nachhaltigkeit Home