www.oekoferienjobs.at
Geldverdienen und etwas sinnvolles tun: nachhaltige Jobs in unterschiedlichsten Branchen
Die Plattform www.oekoferienjobs.at vermittelt unterschiedlichste Ferienjobs, die nicht das Geldverdienen sondern die Sinnhaftigkeit der Arbeit in den Mittelpunkt stellen. Die Jobs oder Praktika haben alle einen ökologischen bzw. nachhaltigen Hintergrund. Dabei reicht die Bandbreite vom „klassischen“ Mithelfen am Biobauernhof über die Betreuung von Schildkröten-Nistplätzen in Griechenland bis hin zu Praktika in Ökodörfern, die versuchen einen ökologisch, sozialen und wirtschaftlich tragbaren - also nachhaltigen - Lebensstil praktisch umzusetzen. Mittels der Suchfunktion auf der Homepage können auch Praktiker, Fixanstellungen, Werkverträge oder auch ehrenamtliche Tätigkeiten gesucht werden. Die Suchthemen sind Artenschutz, Büroarbeit/Organisation/Planung, Forschung, Landwirtschaft, Natur- und Umweltschutz, Öffentlichkeitsarbeit & Presse und Pädagigik. Nachhaltige Ferienjobs können nicht nur österreichweit sondern weltweit angenommen werden.
Forum Umweltbildung dazu: „Ökoferienjobs sollen Jugendlichen eine sinnvolle Alternative bieten, sich in den Ferien für Umwelt und Naturschutz zu engagieren." Dies war die ursprüngliche Idee hinter der ersten „Ökoferienjobbroschüre“ vor zehn Jahren. Aus diesen wenigen zusammengehefteten Blättern ist nun zum 10-Jahr Jubiläum eine umfangreiche Homepage geworden. Diese bietet so deutlich mehr Möglichkeiten als eine gedruckte Broschüre. Die umfangreiche Suchfunktion steht im Mittelpunkt, jedoch können auch eigene Erfahrungen und Fotos gepostet werden.
Die Bezahlung der Jobs ist oftmals nicht sehr hoch, jedoch überwiegen die Benefits deutlich. Forum Umweltbildung: "Wir glauben, dass ihr Erfahrungen mitnehmt, die euch weiterbringen. Ihr lernt eine neue Kultur kennen, müsst euch in einer fremden Umgebung bewähren. Dass dies von Bedeutung ist und dass auch Firmenchefs bei Einstellungsgesprächen darauf achten, hat uns Frau Voglhofer vom „waff“ bestätigt. Wir sind daher überzeugt, dass ihr im Austausch für eure Arbeit einen nicht materiellen Wert erhaltet, z.B. in Form von Erfahrungen. Unter diesem Blickwinkel – und das ist der Kern unserer Überlegungen – gibt es für Arbeit auch andere Äquivalente als Geld. Gerade in einer Gesellschaft, die dazu tendiert, alles nur in Geldwerte umzurechnen, um es so für den Markt handhabbar und verfügbar zu machen, halten wir ideelle Aspekte für sehr wichtig. Die Rückmeldungen, die wir erhalten, bestätigen uns in dieser Sichtweise.
Trotzdem sind wir der Ansicht, dass ein Ferienjob nicht in einen Knochenjob ausarten darf. 5-6 Stunden Mithilfe pro Tag und 1-2 freie Tage die Woche sollten bei freier Kost und Logis die Regel sein. Auf jeden Fall mit der/m AnbieterIn darüber reden!"
Mehr Infos unter: www.oekoferienjobs.at
20.07.2009, Nachhaltigkeit Home


