Tourismus in der Dritten Welt
Im Buch „Tourismus in der ‚Dritten Welt‘“ gehen AutorInnen verschiedenster Fachrichtungen der Frage nach, ob Entwicklung durch Tourismus möglich ist oder eher behindert wird.
Dabei werden ökonomische, kulturelle, soziale und ökologische Auswirkungen diskutiert sowie positive und negative Effekte des Tourismus analysiert. Die HerausgeberInnen beabsichtigen damit, AkteurInnen der Entwicklungszusammenarbeit eine Hilfestellung für die wirksamere Ausrichtung von Strategien und Ansätzen zu bieten.Der erste Teil des Buches befasst sich mit der historischen Herleitung des Tourismusbegriffes und geht auf die Bilder ein, die das Reiseverhalten geprägt haben. Die AutorInnen gehen dabei näher auf zwei Spezialformen des Individualtourismus, den Ethno- und Rucksacktourismus ein.
Im Mittelpunkt des zweiten Teils des Buches stehen Anforderungen an einen Tourismus mit Zukunft. Themen wie Fairer Tourismus und Fragen wie „Wie kann Tourismus einen wirklichen Entwicklungsbeitrag leisten?“ oder „Wie kann Nachhaltigkeit im Trekkingtourismus zu einem Gütesiegel werden?“ werden in diesem Teil behandelt.
Abschließend widmen sich zwei Beiträge exogenen Einflussfaktoren anhand der Beispiele des Tsunamis in Thailand und der Bombenanschläge von Bali.
Herbert Baumhackl, Gabriele Habinger, Franz Kolland, Kurt Luger (Hrsg.): Tourismus in der „Dritten Welt“. Zur Diskussion einer Entwicklungsperspektive. Promedia Verlag, Wien 2006;
240 S., EUR 24,90
ISBN 3-85371-256-8
Links zum Thema:
03.08.2009, Nachhaltigkeit Personen & Ansichten


