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Titelbild des Indikatoren-Berichts 2009
Foto: BMLFUW

Daten, Fakten und Trends zur Umsetzung Nachhaltiger Entwicklung

Seit kurzem sind alle im Indikatoren-Bericht 2009 für das Monitoring Nachhaltiger Entwicklung in Österreich (MONE) dargestellten Indikatorengrafiken auf der Rubrik „Messen & Bewerten“ von www.nachhaltigkeit.at einzeln in der jeweils aktuellsten Version abrufbar.

Als völlig neues Serviceangebot werden der interessierten Öffentlichkeit heuer erstmals auch die den einzelnen Indikatorengrafiken zugrundeliegenden Daten im Internet zugänglich gemacht. Laufende Ergänzungen und Aktualisierungen sind geplant.
 
Der Indikatoren-Bericht 2009
Der Indikatoren-Bericht 2009 macht transparent, wo Österreich auf dem Weg zu nachhaltiger Entwicklung steht. Anhand von Zeitreihen zeigt er die Entwicklung der einzelnen Indikatoren in den für Nachhaltige Entwicklung bedeutsamen Themen- bzw. Handlungsfeldern. Daraus lassen sich Aussagen über die Wirksamkeit der seit Beschluss der Österreichischen Nachhaltigkeitsstrategie im Jahr 2002 gesetzten Maßnahmen ableiten. Die Trendentwicklungen zeigen, in welchen Bereichen es Fortschritte gibt und wo noch Anstrengungen zur Erreichung der Ziele erforderlich sind.

Die Trends in Kürze
Die im Indikatoren-Bericht 2009 enthaltene zusammenfassende Beurteilung der Trends zeichnet ein differenziertes Bild:
Bei vielen dem sozialen Bereich zuzurechnenden Themen ist ein positiver Trend festzustellen, wie beispielsweise bei der Lebenserwartung und der Bildung. Auffallend ist ein Steigen des Body-Mass-Index in allen Altersgruppen der Bevölkerung. Das BIP ist gestiegen, die Kaufkraft hat im EU-Vergleich geringfügig abgenommen, liegt jedoch über dem EU-Durchschnitt, das Einkommen der Haushalte ist stabil geblieben.
Bis 2008 sind die Arbeitslosenquoten gesunken, die Arbeitnehmer Innen haben 2008 ihre Perspektiven aber bereits schlechter eingeschätzt. Die Einkommensunterschiede zwischen den Gruppen (Männern und Frauen sowie Haushalten mit höchsten und niedrigsten Einkommen) haben sich verringert.
Dem gegenüber stehen Bereiche, in denen es noch nicht gelungen ist, die steigenden Trends zu brechen, so etwa beim Ressourcenverbrauch, der Flächenversiegelung oder bei den Treibhausgas-Emissionen. Zur Erreichung der dafür festgelegten Ziele sind noch zusätzliche Anstrengungen erforderlich.

Online immer auf Letztstand
Mit einem Beschluss des Ministerrats wurde festgelegt, dass der Indikatoren-Bericht alle 2 Jahre zu aktualisieren ist. Mit dem diesjährigen Indikatoren-Bericht wurden die bereits 2007 im Vorgängerbericht dargestellten Indikatoren aktualisiert. In manchen Fällen konnten für ausgewählte Indikatoren heuer erstmals Daten dargestellt werden. In einigen wenigen Bereichen ist jedoch weitere Entwicklungsarbeit nötig.

Mit der online-Präsentation der einzelnen Indikatoren des österreichischen Gesamtsets wird nun dem unterschiedlichen Rhythmus bei der Datenerhebung Rechnung getragen. Und indem fortan auch die den Indikatorengrafiken zugrundeliegenden Daten in Form von Excel-Tabellen (bzw. einer damit kompatiblen Form) im Internet zugänglich gemacht werden, ist für die interessierte Öffentlichkeit künftig ein noch höheres Maß an Transparenz gegeben. Zugleich will das Lebensministerium damit Forscherinnen und Forschern bessere Möglichkeiten für Untersuchungen bieten - denn das Wissen über die Zusammenhänge nachhaltiger Entwicklung ist noch keineswegs ausreichend.
 
Weitere Informationen zum Monitoring Nachhaltiger Entwicklung in Österreich und alle bisher erschienenen Indikatoren-Berichte finden Sie hier;für Bestellungen gedruckter Exemplare des Indikatoren-Berichts 2009 und nähere Informationen wenden Sie sich bitte an:
ingeborg.fiala@lebensministerium.at

 

22.09.2009, Nachhaltigkeit