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French President Nicolas Sarkozy delivers a speech at the Sorbonne University in Paris on September 14, 2009. Sarkozy declared that statisticians should find a way to measure the general well-being of the population rather than just raw economic growth. Speaking at the launch of a report that he commissioned from Nobel Prize winning economist Joseph Stiglitz, Sarkozy said France would pioneer the new technique and urge other countries to follow suit. AFP PHOTO / POOL / MICHEL EULER (Photo credit should read MICHEL EULER/AFP/Getty Images)
Foto: MICHEL EULER

Glück und Wohlbefinden werden in Frankreich groß geschrieben

Frankreichs Präsident Nicolas Sarkozy kündigte an, Glück und Wohlbefinden in die Wohlfahrtsmessung miteinzubeziehen. Auch andere Länder sollen vom rein ökonomischen Wachstum als einzige Zielgröße Abstand nehmen. 

Bereits Anfang letzten Jahres hat die französische Regierung Joseph Stiglitz und Amartya Sen in die neu gegründete Kommission zur Bemessung von wirtschaftlicher Leistung und sozialen Fortschritt eingeladen. Beide sind als marktkritische Ökonomen (und Nobelpreisträger) bekannt. Nun überraschte Sarkozy bei einer Tagung der Kommission mit den deutlich abgrenzenden Worten zur neoliberalen Wirtschaftspolitik. Die globale Krise verlange laut Sarkozy ein Umdenken: die Finanzwelt hätte hohe Risiken und sogar Chaos gebracht, jetzt sind neue Wirtschaftsmodelle gefragt. Mit der einberufenen Kommission werden neue Wohlstandsindikatoren entwickelt, die Glück und Wohlbefinden integrieren sollen. 

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28.09.2009, Nachhaltigkeit Personen & Ansichten