Nachhaltig aus der Krise - Analyse möglicher Beiträge einer ökologischen Finanzreform
Der Nachhaltigkeitsrat hat als einen Beitrag zur aktuellen Haushalts- und Steuerdiskussion das Gutachten „Nachhaltig aus der Krise“ vorgelegt.
Experten des Deutschen Instituts für Wirtschaftsforschung (DIW) und des umwelt- und politikwissenschaftlichen Thinktanks Ecologic Institute haben die Studie für den Nachhaltigkeitsrat erstellt.Laut der Studie muss eine künftige Finanz- und Steuerreform unbedingt auf Nachhaltigkeitskriterien basieren, da herkömmliche Wachstumsstrategien nicht zielführend sind. Der Nachhaltigkeitsrat will mit dem Gutachten Denkanstöße für eine weitsichtige und umfassende Lösung des Problems der Staatsverschuldung geben. Auch die deutsche Regierung sieht einen dringenden Bedarf an zukunftsfähigen Konzepten um die hohe Staatsverschuldung abzubauen. Die Studie stellt in Aussicht, dass die Krise durchaus als Chance genutzt werden kann. Es könnten nun endlich fiskalische Instrumente mit den Nachhaltigkeitsanforderungen verbunden werden. Parallel zur Haushaltskonsolidierung sollte auch die Änderung zu einer kohlenstoffarmen, ressourcenschonenden Wirtschaft eingeleitet werden. Beides muss sozial verträglich gestaltet werden, indem menschliche Arbeit nicht noch mehr besteuert wird, sondern der Ressourcenverbrauch belastet wird.
"Mit dem Gutachten und mit einer begleitenden Stellungnahme liefert der Nachhaltigkeitsrat Ideen und Anregungen für die laufenden Koalitionsverhandlungen." stellt man auf der eigenen Homepage fest.
Beide Dokumente sind für die Öffentlichkeit frei zugänglich:
Studie
Begleitende Stellungnahme
22.02.2010, Nachhaltigkeit Home



