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Der Freihof in Sulz
Foto: Der Freihof in Sul...

Staatspreis für Architektur und Nachhaltigkeit (Wien, 27. Mai 2010)

Der  "Staatspreis für Architektur und Nachhaltigkeit" wird heuer zum zweiten Mal vom Lebensministerium verliehen. Die Auszeichnung findet am 27. Mai 2010 statt.

Insgesamt wurden 93 Projekte eingereicht. Eine internationale Jury hat die Nominierten ausgewählt. Der Staatspreis zeichnet die Kombination von anspruchsvoller Architektur und ressourcenschonender Bauweise aus. "Angesichts der steigenden Treibhausgasemissionen und des Energieverbrauchs wird Nachhaltigkeit im Wohnbau immer wichtiger. Die nominierten Projekte zeigen, wie man dieses Ziel mit innovativen und
mutigen Ideen erreicht und dadurch zusätzlich in einem Wachstumsmarkt green jobs schafft", betonte Umweltminister Niki Berlakovich anlässlich der Bekanntgabe der Nominierungen. 

Die nominierten Gebäude sind:
  • o die Allgemeine Sonderschule 6 in Linz
  • o die Fertigungshalle Obermayr in Schwanenstadt
  • o der Freihof Sulz
  • o die Gemeindehäuser Raggal und St. Gerold
  • o das Lager und Verwaltungszentrum Eine Welt Handel AG in Niklasdorf
  • o die Passivwohnanlage Samer Mösl in Salzburg
  • o die Pfarre Wels-St. Franziskus
  • o die Volksschule Mauth in Wels
  • o die Wohnanlage Fussenau in Dornbirn.
Die internationale Jury unter dem Vorsitz von Univ. Prof. Roland Gnaiger von der Kunstuniversität Linz bewertete neben der architektonische Qualität auch die Qualität im Sinne der Nachhaltigkeit, die nach den Kriterien des klima:aktiv Gebäudestandards beurteilt wurde.

Die nominierten Projekte zeigen, dass nachhaltiges, ökologisches Bauen und eine gute Architektur sehr gut harmoniert. Die PreisträgerInnen werden bei der feierlichen Veranstaltung am 27. Mai 2010 bekanntgegeben und durch Umweltminister Niki Berlakovich ausgezeichnet.
 
Die nominierten Objekte werden in das Programm der Architekturtage 2010 aufgenommen. Im Rahmen dieser größten Architekturveranstaltung Österreichs können BesucherInnen am 28. und 29. Mai 2010 „hinter die Kulissen“ von energieeffizienten Gebäuden blicken und dadurch eine bessere Vorstellung von den Leistungen, Möglichkeiten und Vorteilen des nachhaltigen Bauens bekommen.
 
Statistische Aufbereitung der eingelangten Einreichungen mit interessierten Details zu Bundesländerverteilung, Bauweisen etc. finden Sie unter diesem Link (pdf)
 
Unterstützt wird der Staatspreis für Architektur und Nachhaltigkeit 2010 von den Sponsoren BAWAG/ PSK, pro:holz, Quester, Raiffeisen Bausparkasse, WKO- Fachverband der Stein- und keramischen Industrie und aus Mitteln der Initiative go international.
 
 
 

19.04.2010, nachhaltigkeit.at