journal nachhaltigkeit 1/2010: Was Nachhaltigkeit braucht, was die ÖSTRAT geben kann
Für die Umsetzung nachhaltiger Entwicklung braucht es einen Orientierungsrahmen, der dem Engagement der verschiedenen AkteurInnen und Akteure Stütze gibt und es in eine gemeinsame Richtung lenkt. Der Themenschwerpunkt der jüngsten Ausgabe des journal nachhaltigkeit ist der gemeinsamen Nachhaltigkeitsstrategie von Bund und Ländern (ÖSTRAT) gewidmet.
Nachhaltigkeit ist eine komplexe gesellschaftliche Aufgabe: Sie hat viele Dimensionen und erfordert die Vernetzung vielfältiger Handlungsfelder. Für ihre Umsetzung müssen sich Verantwortungsträger auf unterschiedlichen Ebenen des politischen Systems auf eine gemeinsame Richtung orientieren und damit dem Engagement unzähliger regionalen und lokalen Akteurinnen und Akteure Stütze geben. Es braucht eine sensible Lenkung und als Instrument eine überzeugende Strategie.Was muss eine solche Strategie können? Sie muss dort helfen, wo es der Gesellschaft wirklich schlecht geht, fordert Alfred Strigl in der Einleitung zum Thema dieses journal nachhaltigkeit. Sie müsse visionäre Kraft haben. Und sie brauche beispielgebende Erfolge, die Motivation geben, und die uns einmal erzählen lassen würden, dass durch die Strategie „unser Land ein anderes geworden ist“.
Ist das zuviel verlangt? Was geben uns denn da bereits etablierte Nachhaltigkeitsstrategien für Beispiele?
- o Auf europäischer Ebene konstatiert der zweite Fortschrittsbericht zur erneuerten EU-Strategie für nachhaltige Entwicklung trotz Fortschritten in Schlüsselbereichen immer noch viele Entwicklungen, die der Nachhaltigkeit zuwider liefen.
o Die deutsche Nachhaltigkeitsstrategie hat den politischen Wandel zwar unbeschadet überstanden, in der jüngsten peer review internationaler Experten gab es dazu aber Lob und Kritik gleichermaßen.
Der ÖSTRAT ist die Themenstrecke der jüngsten Ausgabe des journal nachhaltigkeit gewidmet. Die Rubrik ÖSTRAT-Splitter bildet dazu Initiativen ab, die Bund und Länder in den ÖSTRAT-Prozess einbringen. Der LA21 report kommt diesmal aus Loipersbach im Burgenland. Und die Netzwerk-News zu Aktivitäten des Akteursnetzwerks ergänzen wie stets das Informationsangebot. Die Redaktion wünscht nachhaltige Lektüre.
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journal nachhaltigkeit 1/2010 (PDF 900,24 kB )
31.03.2010, Nachhaltigkeit


