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"AlpHouse": Sanierung von alpinen Altbauten

Die über Jahrzehnte und Jahrhunderte gewachsene Baukultur im alpinen Raum ist langsam aber stetig vom Verfall bedroht. Das Projekt soll nachhaltig bewahren und erneuern. Im Zentrum steht dabei die Mischung von Ökologie und Kultur.

 
Alphouse
Foto: Alphouse
Der Erhalt der alten Baukultur ist schwierig, da das Wissen um diese Techniken immer weiter verloren geht. Zudem müssen  diese Bauwerke auch ökologisch und nachhaltig verbessert werden - es soll sowohl Energieeffizienz als auch Wohnqualität gesteigert werden.
 
Das von der EU geförderte Projekt "AlpHouse" erforscht und sammelt das für eine Sanierung erforderliche Wissen. Durch das Projekt soll auch die lokale Wirtschaft unterstützt werden, indem hauptsächlich lokale Unternehmen wie Handwerker, Architekten, Planer und Baubetriebe beauftragt werden. Dabei sollen die Sanierungen auf höchstem technischen, architektonischen und ökologischen Qualitätsniveau durchgeführt werden.
 
Zwei Ziele stehen im Vordergrund: die Erhaltung und Weiterentwicklung des kulturellen Erbes des Alpenraums und die Verbesserung der gesamten Ökobilanz der Gebäude. Durch die Verbindung dieser beiden Ziele entstehen je nach Gebäudetyp, Alter, Nutzungsart und Standortfaktoren individuelle Lösungen. Der Ausdruck in den traditionellen Architekturen und landschaftsbezogenen Siedlungsformen soll auch durch den Einsatz regionaler Materialien und Handwerkstechniken erhalten bleiben. Die ökologischen Verbesserungen sollen durch modernste Technologien und ökologische und standortbezogene Detailkenntnisse möglich werden.
 
"AlpHouse" wird aus Mitteln des Europäischen Fonds für regionale Entwicklung (EFRE) gefördert. Die Leitung des bis 2012 dauernden Projektes hat die Handwerkskammer für München und Oberbayern übernommen. In Salzburg tragen der Lehrbauhof Salzburg der Wirtschaftkammer und das Research Studio iSPACE der Research Studios Austria Forschungsgesellschaft das Projekt. Das Bundesministerium für Wissenschaft und Forschung, das Wirtschaftsressort des Landes Salzburg und die Arbeitsgemeinschaft Alpenländer (Arge Alp) unterstützen dieses Projekt.
 
Mehr Informationen erhalten Sie unter www.AlpHouse.eu
 
 

02.05.2010, nachhaltigkeit.at