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Monatsthema 06/10: Der österreichische Ressourceneffizienz Aktionsplan (REAP)

Das Monatsthema Juni 2010 beschäftigt sich mit den Verbrauch natürlicher Ressourcen in Österreich und stellt erste Konturen des österreichischen Ressourceneffizienz Aktionsplanes (REAP) vor, der derzeit unter Koordination des Lebensministeriums entwickelt wird.

 
Der erste Teil des Monatsthemas gibt einen Überblick über Trends des Verbrauchs natürlicher Ressourcen global und in Österreich und vergleicht diese Trends mit internationalen Entwicklungen. Der zweite Teil skizziert aktuelle politische Strategien auf europäischer und internationaler Ebene sowie ausgewählte Initiativen verschiedener Länder, die eine Verbesserung der Ressourceneffizienz zum Ziel haben. Im dritten Teil wird schließlich die Idee des österreichischen „Ressourceneffizienz Aktionsplan (REAP)“ sowie der aktuelle Stand des Erstellungsprozesses vorgestellt. 

Zu diesem Monatsthema haben wir den amtierenden EU-Umweltkommissar Dr. Janez Potočnik als "Person des Monats" auserkoren. Seinen Beitrag zum Thema Ressourceneffizienz können Sie hier lesen.
Auch Wirtschaftsminister Reinhold Mitterlehner hat für nachhaltigkeit.at in einem Gastkommentar Stellung zum Thema Ressourceneffizienz genommen. Ein Statement von Umweltminister Niki Berlakovich finden Sie hier. Den Gastbeitrag von Bundesministerin Doris Bures und weitere Gastkommentare und Statements zu diesem Monatsthema können Sie hier nachlesen.


1. Natürliche Ressourcen – Bedeutung, Zahlen und Trends für Österreich
Natürlichen Ressourcen wie Energierohstoffe, Metalle, Mineralien, Biomasse oder Wasser bilden die  Grundlagen für unser Leben auf diesem Planeten und dürfen daher nicht auf Kosten kommender Generationen achtlos verschwendet werden. Der sparsame und effiziente Umgang mit natürlichen Ressourcen gilt als eine der Schlüsselstrategien für eine nachhaltige Entwicklung unserer Umwelt, Wirtschaft und Gesellschaft.

Der globale Ressourcen „Hunger“
Die Menge an natürlichen Ressourcen, die zur Produktion von Gütern und Dienstleistungen eingesetzt wird, steigt stetig an. Mit einer Ressourcenentnahme von rund 60 Milliarden Tonnen jährlich entnimmt und verwendet der Mensch heute etwa um 50 Prozent mehr Ressourcen als noch vor 30 Jahren. Fast die Hälfte der globalen Ressourcenentnahme findet in Asien statt, gefolgt von Nordamerika mit fast 20 Prozent und Europa und Lateinamerika mit jeweils 13 Prozent. Erhebliche Unterschiede existieren bei der Pro-Kopf-Entnahme natürlicher Ressourcen: Durchschnittlich entnehmen AustralierInnen ein Zehnfaches der Ressourcen von AsiatInnen oder AfrikanerInnen. Die zunehmende Entnahme natürlicher Ressourcen führt zu ökologischen und sozialen Problemen, oft mit den schlimmsten Auswirkungen in den armen Ländern in Afrika, Lateinamerika und Asien.

Die ökologische, ökonomische und soziale Bedeutung unseres Ressourcenkonsums
Die gestiegene Nutzung natürlicher Ressourcen innerhalb der letzten Jahrzehnte führte und führt zu einer Vielzahl anthropogen verursachter Umweltschäden. Aspekte wie der Klimawandel, der Verlust der Artenvielfalt, Bodenerosion, die Produktion von Abfällen oder die Luftverschmutzung sind nur einige Beispiele, die auf die zunehmende Produktion, den Transport und den Konsum von natürlichen Ressourcen zurückzuführen sind.

Neben dem ökologischen Aspekt ist unser gegenwärtiger Umgang mit natürlichen Ressourcen auch von erheblicher ökonomischer Bedeutung. Europa wie auch Österreich sind stark und zunehmend von Rohstoffimporten aus dem Ausland abhängig um die Produktion und den Konsum von Gütern und Dienstleistungen zu gewährleisten. Besonders offensichtlich ist dies z. B. für fossile Energieträger und metallische Erze, wo eine Importabhängigkeit von 83 Prozent bei Eisenerz, 80 Prozent bei Bauxit (Aluminiumerz) und 74 Prozent bei Kupfererz besteht. Durch die weltweit wachsende Nachfrage bei gleichzeitiger Verknappung der natürlichen Ressourcen kommt es auf den Weltmärkten zu einem Anstieg der Preise für Rohstoffe, die besonders jene Länder treffen, die eine hohe Importabhängigkeit aufweisen. In Österreich übersteigt der Ressourcenverbrauch die heimische Ressourcenentnahme zum Teil deutlich, bei Metallen und fossilen Energieträgern etwa um das Sechs- bzw. Achtfache. Eine höhere Ressourcenproduktivität wird somit zu einem zunehmend wichtigen Kosten- wie Wettbewerbsfaktor für Österreich, da preiswerter produziert werden kann und die Importabhängigkeit verringert wird.

Ein Aspekt, der in diesem Zusammenhang oft unerwähnt bleibt, sind die sozialen Auswirkungen unseres Ressourcenkonsums. Die Extraktion und Verarbeitung von Ressourcen ist oft mit großen lokalen wie regionalen Umweltproblemen verbunden, die vor allem in den Entwicklungs- und Schwellenländern mit niedrigen Umwelt- wie Sozialstandards gravierende Auswirkungen haben. Probleme wie etwa vergiftete Böden und verschmutztes Trinkwasser treffen vielfach die ärmsten Schichten der Bevölkerung, die aber in den internationalen Debatten kaum Gehör finden. Diese sozialen Probleme sind auch ein Ausdruck der Ungleichverteilung des Ressourcenverbauchs. Menschen in reichen Industrieländern konsumieren bis zu 10mal so viele Ressourcen wie Menschen in Entwicklungsländern. Die Erhöhung der Ressourceneffizienz in Österreich und Europa ist daher auch ein Mittel zu mehr weltweiter Gerechtigkeit.

Ressourcenkonsum und Ressourcenproduktivität in Österreich

Die folgende Grafik „Entkoppelung von Ressourcenkonsum und BIP“ stellt für den Zeitraum von 1980 bis 2007 die wesentlichen Ressourcenindikatoren für Österreich dar.  In indexierter Form zeigt sie die Entwicklung der verschiedenen Indikatoren im Vergleich zum Referenzjahr 1980. Der Indikator des heimischen Ressourcenkonsums (englisch: Domestic Material Consumption, DMC) setzt  sich aus der inländischen Entnahme plus den Importen minus den Exporten zusammen. Die Linie „Ressourcenintensität“ zeigt an, wie viel Material benötigt wird, um eine Einheit des BIP zu produzieren. Dieser Wert sank in der österreichischen Wirtschaft zwischen 1980 und 2001 beständig. Dies führte in den 1980er Jahren sogar zu einer absoluten Reduktion des jährlichen Ressourcenkonsums. Mit dem starken Wirtschaftswachstum stieg der Ressourcenkonsum ab 1993 wieder deutlicher an. Ab diesem Zeitpunkt konnte nur mehr eine so genannte „relative Entkoppelung“ erreicht werden, d.h. der Ressourcenkonsum stieg leicht an, jedoch langsamer als das Wirtschaftswachstum. 
 
Abbildung 1: Entkoppelung von Ressourcenkonsum und BIP, 1980 bis 2007
Abbildung 1
Foto: Abbildung 1


 



  



Datenquelle: Statistik Austria 2010

Die Umkehrgröße der Ressourcenintensität ist die Ressourcenproduktivität (Ressourceneffizienz), die anzeigt, wie viele Einheiten BIP aus einer Tonne Material erwirtschaftet werden. Da die Zunahme der Ressourcenproduktivität in den 1980er Jahren über der Wirtschaftswachstumsrate lag, ergab sich eine absolute Reduktion des Ressourcenverbrauchs. In späteren Jahren lag die Zunahme der Produktivität unter der Wirtschaftswachstumsrate. Es müssen daher die Anstrengungen verstärkt werden, eine absolute Reduktion des Ressourcenkonsums in Österreich zu erreichen. Der derzeit in Erarbeitung befindliche österreichische Ressourceneffizienz Aktionsplan (REAP) kann hierfür einen wichtigen Beitrag leisten.

Zusammensetzung des inländischen Ressourcenkonsums
Abbildung 2 zeigt die Aufteilung des inländischen Ressourcenkonsums für die Jahre 1980, 1990, 2000 und 2007. Die Ressourcenkategorien teilen sich dabei in zwei Hauptgruppen: erneuerbare und nicht erneuerbare Ressourcen. Zu den erneuerbaren Ressourcen zählen Agrarprodukte und Fisch als Nahrungsmittel sowie Futtermittel für unsere Viehbestände. Holz für die Produktion von Möbel und Papier sind ebenfalls Beispiele für erneuerbare Ressourcen. Zu den nicht-erneuerbaren Ressourcen zählen fossile Energieträger zur Bereitstellung von Energie, Metalle, die zur Produktion von Fahrzeugen und Computern verwendet werden sowie Industrie- wie Baumineralien zur Errichtung von Gebäuden und Infrastruktur (Straßen, etc.). In der Kategorie „andere Erzeugnisse“ sind jene Produkte enthalten, die nicht eindeutig einer der beiden Hauptgruppen zuordenbar sind.
 
Abbildung 2: Zusammensetzung des österreichischen Ressourcenkonsums
Abbildung 2
Foto: Abbildung 2


 
 
 
 


 
Datenquelle: Statistik Austria 2010

Wie die Grafik zeigt, kam es zwischen den Jahren 1980 und 2000 zu keinen großen Steigerungen des absoluten Ressourcenkonsums in Österreich. Nach einem Anstieg in den letzten Jahren lag der Ressourcenverbrauch in 2007 um etwa 13 Prozent höher als im Jahr 1980. Der Konsum nicht-erneuerbarer Ressourcen stieg über den gesamten Zeitraum deutlich an. So verzeichneten Metalle und Metallprodukte insgesamt eine Steigerung um etwa 187 Prozent und Mineralien um etwa 118 Prozent. Im Gegensatz dazu lag der Konsum von Biomasse im Jahr 2007 etwa auf dem Niveau von 1980.

Pro Kopf Ressourcenverbrauch in Österreich im Vergleich
In der nächsten Abbildung werden fünf verschiedene Länder bzw. Bilanzräume anhand ihres inländischen Materialverbrauchs pro Kopf (DMC) im Jahr 2005 miteinander verglichen. 

Abbildung 3: Ressourcenverbrauch pro Kopf, 2005 

 
Abbildung 3
Foto: Abbildung 3


 
 
 
 
 
 


Datenquellen: Statistik Austria, 2007; EUROSTAT, 2009; SERI, 2009 
 

Österreich liegt mit einem pro Kopf Verbrauch von 19,7 Tonnen um 3,8 Tonnen über dem Europäischen Durchschnitt der EU-15 und weist einen um 10,9 Tonnen höheren pro Kopf Materialverbrauch auf als der Weltdurchschnitt. Deutschland liegt mit 15,7 Tonnen pro Kopf knapp unter dem Europäischen Durchschnitt von 15,9 Tonnen. Die Schweiz verbraucht mit 12,3 Tonnen pro Kopf um 7,4 Tonnen weniger als Österreich.
Der Ressourcenverbrauch pro Kopf liegt in Österreich also deutlich über dem EU-Durchschnitt und dem Verbrauch der österreichischen Nachbarländer. Auch diese Zahlen untermauern die Notwendigkeit einer absoluten Reduktion des Ressourcenverbrauchs in Österreich.

Österreich und seine ökologischen Rucksäcke

Die stark wachsenden Handelsströme Österreichs in den vergangenen Jahrzehnten führten dazu, dass sowohl Importe als auch Exporte von Rohstoffen und Produkten rasant anstiegen. Im Jahr 2007 lag das Importvolumen (gemessen in Gewicht der direkten Importe) bei rund 68 Prozent der heimischen Ressourcenentnahme. Die Importe überstiegen die direkten Exporte um 50 Prozent, wodurch sich auch bei den Ressourcenflüssen eine negative Handelsbilanz ergibt. Im Jahr 2007 wurden 30 Millionen Tonnen mehr Ressourcen und Produkte importiert als exportiert. 

Diese Bilanz fällt noch ungünstiger aus, wenn man die so genannten ökologischen Rucksäcke der Importe und Exporte berücksichtigt. Diese Materialien passieren zwar nicht tatsächlich die Grenzen Österreichs, sind jedoch zur Produktion importierter bzw. exportierter Güter nötig. Zwischen 1995 und 2005 stiegen diese Vorleistungen für die österreichischen Importe um 40 Prozent, jene der exportierten Produkte und Güter sogar um 80 Prozent. Berücksichtigt man diese Vorleistungen des Außenhandels, so verändert sich der österreichische Ressourcenverbrauch deutlich. 2005 überstieg der Inlandsmaterialverbrauch inklusive Vorleistungen den Verbrauch ohne Vorleistungen um 45 Millionen Tonnen. Wenn man diese ökologischen Rucksäcke des internationalen Handels mit einbezieht, erhöht sich der österreichische pro Kopf Verbrauch um ein Viertel, also von rund 20 auf 25 Tonnen im Jahr 2005. Eine Steigerung der Ressourcenproduktivität würde somit nicht nur eine nachhaltige Entwicklung in Österreich, sondern auch die wirtschaftliche Unabhängigkeit stärken.  
 

2. Europäische und internationale Initiativen im Bereich Ressourceneffizienz

Anhand der stark gewachsenen Anzahl von politischen Dokumenten und Prozessen auf nationaler, europäischer und internationaler Ebene über den nachhaltigen Umgang mit Ressourcen, erkennt man, dass dieser Aspekt zunehmende Bedeutung für eine nachhaltige und umweltverträgliche Entwicklung erlangt. Die Entkoppelung des Wirtschaftswachstums vom Verbrauch natürlicher Ressourcen bildet hierfür die Hauptstrategie zur Erreichung einer nachhaltigen Ressourcennutzung. Im Folgenden stellen wir ausgewählte Beispiele für Ressourceneffizienz-Strategien bzw. Initiativen auf nationaler, europäischer und internationaler Ebene vor.
 
2.1. Internationale Ebene

OECD: Empfehlungen zu Materialflüssen und Ressourcenproduktivität
Die OECD Umweltminister verabschiedeten zwei „Empfehlungen zu Materialflüssen und Ressourcenproduktivität“ (2004 und 2008). Diese zielen erstens auf die verbesserte Erhebung von Materialflüssen und deren Umweltwirkungen in OECD Ländern und zweitens auf eine Steigerung der Ressourceneffizienz.

Link zu dem OECD-Dokument: www.oecd.org/dataoecd/3/63/31571298.pdf 

UNEP: International Panel for Sustainable Resource Management
Das „International Panel for Sustainable Resource Management“ der UNEP (United Nations Environmental Programme), hat das Ziel, internationale wissenschaftliche Studien über den nachhaltigen Umgang mit Ressourcen zu veröffentlichen, um damit bessere Grundlagen für politische Entscheidungen zu schaffen.

Link zur UNEP-Projektseite: www.uneptie.org/scp/rpanel/

Der Marrakesch Prozess für nachhaltigen Konsum und Produktion
Das UN Umweltprogramm (UNEP) und UN-DESA (United Nations-Department of Economic and Social Affairs) leiten den so-genannten Marrakesch Prozess, welcher im Jahr 2003 initiiert wurde. Hauptziel dieses Prozesses ist es weltweit den Konsum und die Produktion von Gütern und Dienstleistungen nachhaltiger und ressourcenschonender zu gestalten. Aktionen zum Erreichen dieses Zieles sehen zum Beispiel die Entwicklung von Instrumenten und Indikatoren vor, die eine verbesserte Abschätzung der Umweltauswirkungen von Konsum und Produktion ermöglichen. Weitere Aktivitäten sind die Einführung des Verursacherprinzips oder die Verbesserung der Ökoeffizienz vor allem in Entwicklungs- bzw. Schwellenländern.

Link zur Marrakesch-Projektseite: www.unep.fr/scp/marrakech/

UNIDO: “Green Industry” Initiative
Als eine Ergänzung zu den bereits initiierten Initiativen wie UNEP’s “Green Economy”, wurde die „Green Industry“ Strategie der UNIDO (United Nations Industrial Development Organization) ins Leben gerufen. Diese Initiative fördert eine industrielle Entwicklung, die sich durch ökonomische, ökologische und soziale Nachhaltigkeit auszeichnet. Ziel ist es, Entwicklungswege bzw. Szenarien aufzuzeigen und zu analysieren, wie ein wirtschaftlicher Wandel in Richtung ressourceneffizienter Industrien sowie nachhaltiger Produktions- und Konsumweisen erreicht werden kann. Im September 2009 verabschiedeten 21 Minister asiatischer Staaten die "Manila Declaration of Green Industry in Asia", ein Strategiepapier zur Stärkung ressourceneffizienter Industrien in Asien. 

Link zur UNIDO-Initiative: www.unido.org/index.php?id=7802  
   
Das regionale 3R Forum in Asien
Das regionale 3R (Reduce, Reuse, Recycle) Forum in Asien wurde von Japan eingerichtet und ist seit 2008 die Plattform für die Verbreitung von 3R Strategien in Asiens Entwicklungsländern. Die 3Rs repräsentieren das Konzept der Erhaltung der Umwelt bei gleichzeitigem wirtschaftlichen Wachstum, das über den effizienteren Einsatz natürlicher Ressourcen erreicht werden soll.

Link zur 3R Forum in Asien: www.unido.org/index.php?id=7802 

 
2.2 Europäische Ebene

In den letzten Jahren wurden in der Europäischen Union eine Vielzahl an politischen Initiativen zur nachhaltigen Ressourcennutzung und der Erhöhung der Ressourceneffizienz gestartet. Dies zeigt die zunehmende politische Bedeutung dieses Themas deutlich auf.

Europa 2020: Leitinitiative „Ressourcenschonendes Europa“
Die kürzlich verabschiedete Europäische Strategie „Europa 2020 – Eine Strategie für intelligentes, nachhaltiges und integratives Wachstum“ (2010) legt die Vision einer sozialen Marktwirtschaft für das 21. Jahrhundert in Europa dar. Eine der Leitinitiativen für die Europa 2020 Strategie ist die des „Ressourcenschonenden Europa“. Diese verfolgt das Ziel, durch den Einsatz von kohlenstoffarmen Technologien, der verstärkten Nutzung von erneuerbaren Energien, die Modernisierung unseres Verkehrswesens und der Förderung der Energieeffizienz das Wirtschaftswachstum von der Ressourcennutzung abzukoppeln.

Link zur Europa 2020-Initiative: http://ec.europa.eu/eu2020/index_de.htm

Thematische Strategie zur nachhaltigen Nutzung natürlicher Ressourcen
Die "Thematische Strategie zur nachhaltigen Nutzung natürlicher Ressourcen" wurde im Jahre 2005 von der Europäischen Kommission präsentiert und zielt in ihrem Kern auf eine Reduktion der negativen Umweltauswirkungen, die durch die Nutzung natürlicher Ressourcen entstehen. Dies soll durch eine Verbesserung wissenschaftlicher Methoden zur Messung und Bewertung des Ressourcenverbrauchs, durch die Entwicklung von Aktionsplänen in verschiedenen Branchen, sowie durch geeignete Bildungs- und Bewusstseinsbildungsmaßnahmen für verschiedene gesellschaftliche Gruppen (Unternehmen, etc.) erreicht werden. Die Ressourcenstrategie wird derzeit in einem von der EU Kommission geleiteten Stakeholderprozess überarbeitet und soll Ende 2010 in ihren neuen Version veröffentlicht werden.

Link zur Mitteilung der Europäischen Kommission: http://europa.eu/legislation_summaries/other/l28150_de.htm

Aktionsplan für Nachhaltigen Konsum und Produktion
Der "Aktionsplan für Nachhaltigen Konsum und Produktion" (2008) ist eine europäische Strategie, die zum Ziel hat, ohne zusätzliche Kosten für Europäische Unternehmen und Verbraucher den Konsum wie auch die Produktion nachhaltiger zu gestalten. Maßnahmen umfassen z.B. die Schaffung von Ökodesign-Standards für eine breitere Produktpallete, eine verbesserte Umwelt wie Energiekennzeichnung von Produkten sowie der Unterstützung der Umweltindustrien.

Link zur Mitteilung der Europäischen Kommission: http://eur-lex.europa.eu/LexUriServ/LexUriServ.do?uri=COM:2008:0397:FIN:DE:PDF

Eco-Innovation Action Plan
Aufbauend auf den „Environmental Technologies Action Plan“ (ETAP), welcher 2004 von der Europäischen Kommission ins Leben gerufen wurde, arbeitet die Kommission derzeit an der Entwicklung eines „Eco-Innovation Action Plan“. Ziele des EIAP werden unter anderem sein: die volle Ausschöpfung des Potentials von Öko-Innovationen zum Schutz der Umwelt mit gleichzeitigem Erhalt der Wettbewerbsfähigkeit, ökonomischem Wachstum und Arbeitsplatzschaffung; die Unterstützung aller an diesem Prozess beteiligten Stakeholder für diesen Action Plan; sowie die Erhaltung der Kompetenzvorteile der EU bei der Entwicklung und Implementierung von Öko-Innovationen.

Link zu EU-Informationsseite: www.europe-innova.eu/web/guest/eco-innovation/eco-innovation-platform

 
2.3. Initiativen auf Ebene der EU Mitgliedsstaaten

Auch in einigen EU Mitgliedsstaaten wurden Initiativen gestartet, die eine Erhöhung der Ressourceneffizienz zum Ziel haben. Ausgewählte Initiativen werden im Folgenden präsentiert.

Deutschland
Deutschland ist international als einer der Vorreiter hinsichtlich Initiativen zur Verbesserung der Ressourceneffizienz anzusehen. Eine Reihe von Initiativen und Strategien wurden in den vergangenen Jahren gestartet. So ist z.B. die Verbesserung der Ressourceneffizienz ein Schwerpunkt der Arbeit des Bundesumweltministeriums in Berlin. Aktuell lässt das BMU die Ressourceneffizienzpotentiale in unterschiedlichen Wirtschaftsbranchen Deutschlands erheben, um anschließend analysieren zu können, wo sich die wichtigsten Ansatzpunkte für Effizienzmaßnahmen befinden. Dies soll dazu beitragen, dass Deutschland bis zum Jahr 2020 die ressourceneffizienteste Volkswirtschaft weltweit wird.

Link zu Projektseite Materialeffizienz und Ressourcenschonung: http://ressourcen.wupperinst.org/de/home/
 
2007 wurde das „Netzwerk Ressourceneffizienz“ gegründet, welches das Ziel verfolgt, Know-how und Erfahrungen zu ressourcenschonender Produktion, Produkten und Management zu bündeln. Der Erfahrungsaustausch und die Kommunikation werden durch halbjährliche Tagungen sowie Newsletter gefördert. In diesem Netzwerk sind neben Unternehmen auch Verbände, Gewerkschaften, wissenschaftliche Vertreter sowie Stiftungen aktiv, um einen größtmöglichen Austausch verschiedener gesellschaftlicher Gruppen zu erreichen.

Link zum „Netzwerk Ressourceneffizienz“: www.netzwerk-ressourceneffizienz.de/ 

Die Erhöhung der Ressourceneffizienz ist auch auf Ebene der deutschen Länder ein verfolgtes Ziel. So hat Nord-Rhein Westfalen eine eigene Effizienz-Agentur gegründet um Verbesserungen der Ressourceneffizienz vor allem in mittelständischen Unternehmen zu fördern. Neben den unternehmerischen Vorteilen zählt für diese Agentur vor allem auch der Beitrag zur Stabilisierung des ökologischen Gleichgewichts.

Link zur Homepage der Effizienz-Agentur: www.efanrw.de 

 
Niederlande
Die Niederlande haben bereits 1989 eine Nachhaltige Entwicklung als Hauptziel in ihrem „National Environmental Policy Plan“ formuliert. Emissionen sollten reduziert, und den KonsumentInnen sollte deutlicher kommuniziert werden, welche Auswirkungen unser Konsumverhalten auf den Planeten Erde hat. 1997 wurde als Leitmotiv formuliert, dass es zu einer Entkoppelung des ökonomischen Wachstums und der negativen Umweltfolgen kommen soll. Diese Position der Niederlande war auch Grundlage für die inhaltliche Ausrichtung der "Thematischen Strategie zur nachhaltigen Nutzung natürlicher Ressourcen" (siehe oben).
Aktuelle politische Initiativen in den Niederlanden sind z.B. der Regierungsplan “Biodiversity works 2008-2011”, welcher 5 politische Schienen für eine nachhaltige Nutzung von biotischen Ressourcen legt, oder der jährliche „Environmental Progress Report“, welcher explizit die Entwicklung der nachhaltigen Nutzung von Ressourcen in den Niederlanden untersucht.

Link zur offiziellen Homepage der „Netherlands Environmental Assessment Agency“: www.pbl.nl/en/index.html

Finnland
2009 startete Finnland die Umsetzung der in den Jahren 2008 bis 2009 erarbeiteten „Natural Resource Strategy for Finland“. Darin sind folgende 4 strategische Ziele formuliert:
1.) Umorientierung der Wirtschaft in Richtung erneuerbare Ressourcen
2.) effektive Ressourcennutzung und  effektives Recycling von Materialien
3.) Stärkung regionaler Ressourcen, um eine hohe Wertschöpfung für Finnland und mehr Lebensqualität für die Regionen zu erzielen
4.) Start von Initiativen und Dialogprozessen, um der breiten Öffentlichkeit die Bedeutung natürlicher Ressourcen zu vergegenwärtigen.

Link zur „National Resource Strategy for Finland“: www.sitra.fi/julkaisut/muut/A%20Natural%20Resource%20Strategy%20for%20Finland.pdf

England
Das “Resource Efficiency Network” in England ist ein Netzwerk, welches sich mit dem Thema Nachhaltige Entwicklung auseinandersetzt und versucht, diese durch Vernetzung und Informationsaustausch voran zu treiben. Thematischer Hauptschwerpunkt dieses Netzwerks ist die Ressourceneffizienz. Das Netzwerk betrachtet die Verringerung des Ressourceneinsatzes und der Produktion von Abfällen als notwendige Voraussetzungen um einen lebenswerten Planeten zu erhalten. Aus diesem Grund versteht sich dieses Netzwerk auch als Informationsplattform über neue Technologien und Wissen im Zusammenhang mit Nachhaltiger Entwicklung und Ressourceneffizienz.


3. Der österreichische Ressourceneffizienz Aktionsplan (REAP)

Die beispielhaft dargestellten politischen Prozesse auf europäischer und internationaler Ebene zeigen die wachsende Bedeutung des Themas Ressourcennutzung und Ressourceneffizienz. Auch für Österreich ist der sorgsame und effiziente Umgang mit natürlichen Ressourcen von großer Bedeutung. Unter Leitung des Lebensministeriums entwickelt Österreich seit Herbst des Vorjahres als erstes europäisches Land einen „Nationalen Ressourceneffizienz Aktionsplan“, der bis Mitte 2011 fertig gestellt werden soll. In einem Dialog-Prozess mit Wirtschaft, Wissenschaft und Zivilgesellschaft sowie mit zuständigen Stellen in den Ländern sollen Ziele zur Forcierung der Ressourceneffizienz in Österreich definiert und Leitmaßnahmen und Leitinstrumente zu ihrer Erreichung entwickelt werden.

Die österreichische Bundesregierung bekennt sich zu einem effizienten und sparsamen Umgang mit natürlichen Ressourcen und hat in ihrem Regierungsprogramm beschlossen, die Herausforderungen und Chancen im Bereich der Umwelt- und Ressourcenschonung mit der Wirtschaft im Rahmen eines nationalen Aktionsplans zu diskutieren. Auch in der unter Beteiligung aller Länder, Ministerien und Sozialpartner erarbeiteten "Österreichischen Nachhaltigkeitsstrategie von Bund und Bundesländern" (ÖSTRAT 2009) ist die Entwicklung des Aktionsplans Ressourceneffizienz als einer der wesentlichen Leitinitiativen für ein Nachhaltiges Österreich verankert.

Ziele des REAP
Die Verbesserung der österreichischen Situation im effizienten Umgang und Verbrauch natürlicher Ressourcen im Rahmen eines Aktionsplanes verfolgt mehrere „Win-Win“-Ziele:
Eine absolute Reduktion des Ressourcenverbrauchs und eine deutliche Erhöhung der nationalen Ressourceneffizienz sind gut für die Umwelt, denn es entstehen automatisch weniger Abfälle, Emissionen und ökologisch schädliche Effekte. Ressourceneffizienz ist auch gut für die Wirtschaft, denn angesichts immer stärker steigender Rohstoffpreise können völlig neue Strategien ausgearbeitet werden, die Unternehmen finanziell entlasten und Platz machen für Innovationen und neue Marktnischen. Prozess- und Produktinnovationen sowie das Erschließen neuer Märkte sind gleichzusetzen mit sicheren Arbeitsplätzen und neuen Zuwächsen im Bereich der „Green Jobs“. Schließlich bedeutet der sorgsame und effiziente Umgang mit natürlichen Ressourcen und Rohstoffen auch Versorgungssicherheit für gegenwärtige und Zukunftsvorsorge für folgende Generationen.

Der Erstellungsprozess des REAP: Stakeholdereinbindung
Der Prozess zur Erstellung des Ressourceneffizienz Aktionsplans ist strukturell so aufgebaut, dass an der Spitze die politische Leitung durch das Lebensministerium steht. Das Lebensministerium koordiniert die großen Linien des Aktionsplanes und stimmt diese mit Partnern ab. In einem ersten Kick-off Workshop wurden im November 2009 mit VertreterInnen aus einschlägigen Ministerien und Wirtschaft die Grundzüge und übergeordneten Zielsetzungen eines Ressourceneffizienz Aktionsplanes erstmals besprochen und eine so genannte „Resonanzgruppe“ aus ExpertInnen der thematisch mitverantwortlichen Institutionen installiert, die den weiteren Erstellungsprozess begleiten und mitgestalten wird. Meinungen einiger dieser ExpertInnen können im Bereich der Gastkommentare eingesehen werden. [LINK]

Die aktive Einbindung weiterer Stakeholder, in die Erstellung des österreichischen Ressourceneffizienz Aktionsplan, ist dem Lebensministerium ein besonderes Anliegen. Im März 2010 veranstaltete das BMLFUW daher im Wiener Haus der Bauwirtschaft einen Workshop mit österreichischen ForscherInnen und ExpertInnen, in dem die Anliegen des Aktionsplanes aus wissenschaftlicher wie auch fachlicher Sicht diskutiert wurden und folgende Fragen besprochen wurden: Welche Themenbereiche soll ein Aktionsplan angehen? Welche Themenfelder sind zur Steigerung der österreichischen Ressourceneffizienz besonders relevant? Welche Maßnahmen und Instrumente bilden die wichtigsten Hebel für eine erhebliche Verbesserung der nationalen Ressourceneffizienz?
 
 
Abbildung 4: TeilnehmerInnen am „Workshop Wissenschaft“ am 22.03.2010
TeilnehmerInnen am „Workshop Wissenschaft
Foto: BMLFUW



 
 
 
 
 
 
 
 
 



Workshop „Wirtschaft & UnternehmerInnen“ am 21. Juni 2010 in Wien
In einer weiteren Veranstaltung am 21. Juni 2010 sollen die wirtschaftspolitischen und unternehmerischen Aspekte eines Ressourceneffizienz Aktionsplans im Vordergrund stehen: Welche Themenfelder bzw. Bereiche der Ressourceneffizienz sind aus Sicht von Unternehmen von besonderer Bedeutung? Welche Unterstützung brauchen Unternehmen zur Erhöhung der Ressourceneffizienz? Was sind Erwartungen an die Politik? Was können Unternehmen selbst zur Steigerung der Ressourceneffizienz beitragen? Was wären konkrete Handlungsansätze und Maßnahmen für mehr Ressourceneffizienz aus unternehmerischer Sicht?

Interessierte Vertreterinnen und Vertreter aus österreichischen Unternehmen sind herzlich eingeladen, sich am Erstellungsprozess REAP zu beteiligen und am Workshop „Wirtschaft & UnternehmerInnen“ am 21. Juni 2010 in Wien teilzunehmen.
 
Anmeldung und weitere Informationen zum Workshop:
Dipl.-Ing. Christopher Manstein
Lebensministerium, Abteilung II/3 Nachhaltige Entwicklung und Umweltförderpolitik
christopher.manstein@lebensministerium.at

Round Table und Netzwerk Ressourceneffizienz
Ein wichtiges Ziel des REAP ist es auch, die Debatte zum Themenfeld Ressourceneffizienz Stakeholder-übergreifend zu führen. Im Herbst 2010 wird daher in Wien ein erster österreichischer Ressourceneffizienz Round Table stattfinden, in dem neben den VertreterInnen aus der Bundespolitik/-verwaltung, Wirtschaft , der Wissenschaft und der Sozialpartner auf Arbeitgeber- und Arbeitnehmerseite auch Akteure aus den Ländern, KonsumentInnen und NGOs eingebunden werden sollen. Mittelfristig ist vorgesehen, aus dieser Dialogplattform heraus ein österreichisches Netzwerk Ressourceneffizienz zu installieren, das sich z. B. jährlich im Rahmen einer Fachveranstaltung trifft und aktuelle Herausforderungen im Zusammenhang mit dem Themenfeld Ressourceneffizienz bespricht.

Synergien mit anderen Initiativen
Der entstehende nationale Aktionsplan Ressourceneffizienz ist ein wichtiges Modul im Maßnahmenkatalog der Bundesregierung zur Zielsetzung einer Nachhaltigen Entwicklung für Umwelt, Wirtschaft und Gesellschaft. Der Aktionsplan wird die Synergien mit den weiteren aktuellen Ökoinnovations-Initiativen des Lebensministeriums wie z. B. der „Österreichischen Energiestrategie“, dem „Aktionsplan nachhaltige öffentliche Beschaffung“ oder dem „Masterplan Green Jobs“ identifizieren und nützen. Mit diesen und anderen Aktivitäten stärkt Österreich seine europäische Vorreiterrolle in Fragen der Ökoeffizienz und einer Nachhaltigen Entwicklung.

Herausforderungen für den REAP
Eine wichtige Herausforderung für den REAP wird es sein, sich mit verwandten nationalen, aber insbesondere internationalen Prozessen (siehe Kapitel 2) zu verbünden. Der sorgsame und effiziente Umgang mit natürlichen Ressourcen ist auch für die Proponenten der österreichischen Wirtschaft längst zu einer europäischen, und vielfach zu einer globalen Aufgabe geworden. Hier kann Österreich mit seinen ambitionierten Bemühungen in Sachen Nachhaltigkeit auch eine wichtige „Treiber-Rolle“ einnehmen. Viele Ressourceneffizienzziele sind zudem nur im internationalen Kontext überhaupt lösbar.
Die effizientere Nutzung von natürlichen Ressourcen bedeutet nicht Verzicht, sondern Vorsprung im Innovationswettbewerb. Schon in der Vergangenheit sind gerade von österreichischen Unternehmen eine Vielzahl von innovativen Geschäftsmodellen entwickelt worden, bei denen wirtschaftliche und ökologische Ziele Hand in Hand gehen. Der REAP wird solche Initiativen unterstützen und neue Akzente im Bereich von Öko-Innovationen und Green Jobs fördern. Spezifische Förderinstrumente für Unternehmen bieten hier einen möglichen Ansatz, aber auch das Bekannt machen von Best Practise Beispielen im Rahmen von Reporten.
Eine wichtige Herausforderung für den REAP wird auch die Betrachtung der Ökologischen Rucksäcke sein (siehe Kapitel 1). Ein erheblicher Anteil der Materialströme Österreichs ist schon heute aufgrund der Handelsströme ins Ausland verlagert. Hierdurch entsteht nicht nur eine neue ökologische und soziale Verantwortung, eine Steigerung der Ressourceneffizienz wird auch die wirtschaftliche Unabhängigkeit und Versorgungssicherheit Österreichs stärken und fördern.

Der österreichische Ressourceneffizienz Aktionsplan ist ein langfristiger Prozess, der nicht mit einem Bericht Mitte 2011 seinen Abschluss finden wird, sondern im Rahmen seiner Vertiefung in der Umsetzungsphase ab 2011 fortlaufend Akzente zur Verbesserung der österreichischen Ressourceneffizienz setzen wird. Die programmatische Festlegung der übergeordneten, Handlungsleitenden Zielsetzungen ist ein erster Meilenstein. Entscheidend ist aber die Umsetzung und fortwährende Optimierung der im Aktionsplan vorgeschlagenen Maßnahmen und Instrumente in Abstimmung mit allen beteiligten Partnern. Hierzu sind weitere Berichte auf www.nachhaltigkeit.at geplant.
 
Weiterführende Links:
- Aktionsplan Beschaffung: http://umwelt.lebensministerium.at/article/articleview/79349/1/1467 
- Österreichische Nachhaltigkeitsstrategie: http://www.nachhaltigkeit.at/article/articleview/78265/1/25541
- Energiestrategie: www.energiestrategie.at
- World Resources Forum: www.worldresourcesforum.org
- Water Footprint Network: www.waterfootprint.org/?page=files/home
- Global Footprint Network: www.footprintnetwork.org/en/index.php/GFN/
- Persönlicher Fußabdrucksrechner: www.mein-fussabdruck.at
- Globale Materialflussdatenbank: www.materialflows.net
- BRIX Projekt: www.brix-index.net 
- Holzwende 2020: www.holzwende2020.de
 

Dieses Monatsthema wurde von folgenden Autoren erstellt:

Kapitel 1 & 2: Thomas Patz (SERI) und Stefan Giljum (SERI)
Kapitel 3: Christopher Manstein (BMLFUW, Abt. II/3) 
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Weitere Informationen:

"Person des Monats" auf www.nachhaltigkeit.at ist der amtierende EU-Umweltkommissar Dr. Janez Potočnik. Seinen Beitrag zum Thema Ressourceneffizienz finden sie hier.
 
Kommentar von Umweltminister Niki Berlakovich zum Monatsthema Juni 2010 

Statement von Bundesministerin Doris Bures

Gastbeitrag von Wirtschaftsminister Reinhold Mitterlehner

Weitere Gastkommentare und Statements zu diesem Monatsthema können Sie hier lesen.

Interessantes und Wissenswertes finden Sie auch in den thematisch verwandten Monatsthemen „Der ökologische Rucksack – ein ökologisches Übergewicht“ und „Ökologische Nachhaltigkeit von Produkten - Bewertung und Sichtbarmachung“.


 

18.04.2011, Nachhaltigkeit Personen & Ansichten