30 Jahre Alternativer Nobelpreis
Heuer jährt sich bereits zum 30. Mal die Vergabe des Alternativen Nobelpreises: Der Right Livelihood Award
Es begann mit dem Verdruss eines Philanthropen: Kann man, so fragte sich der schwedisch-deutsche Briefmarkenhändler Jakob von Uexküll irgendwann in den 1970er Jahren, einfach Briefmarken tauschen, während die Welt in Stücke fällt? „Nein“, beantwortete er sich die Frage selber, verkaufte seine geliebten Marken und wandte sich an die Nobelpreis-Stiftung in Stockholm, um mit dem Erlös von einer Million US Dollar einen Nobelpreis für Umwelt und zukunftsfähige Lösungen zu stiften. Die Antwort des Komitees war damals ziemlich kurzsichtig: Sowas brauche man nicht.Die inzwischen weit über 130 Preisträger und Preisträgerinnen des "Alternativen Nobelpreises" stehen für eine "andere Zukunft" in den letzten drei Jahrzehnten. Sie haben, oft gegen massive Widerstände in ihren Heimatländern, funktionierende alternative Modelle entwickelt, umgesetzt und damit die Weichen für weitreichende gesellschaftliche Reformen gestellt.
Jakob v. Uexküll: „Es gibt viel zu viele Möglichkeiten, als dass man Pessimist sein kann. Es gibt natürlich auch allzu viele Krisen, als dass man einfach Optimist sein kann. Ich sage immer, ich bin Possibilist. Ich sehe die Möglichkeiten.“
Die nächste Konferenz findet im September 2010 in Deutschland statt. Hier gehts zum Programm.
Quelle: Den Kurs wechseln - The Right Livelihood Award
Weitere Informationen finden Sie hier sowie auf der Website des Right Livelihood Awards.
29.07.2010, Nachhaltigkeit Home


