Prozess des Monats 08/2010 - Landstraße (3. Bezirk)
Wien
Die Inhalte dieser Seite wurden von der Lokalen Agenda 21 - Agenda Landstraße gestaltet.
1. Kurzprofil des Bezirks
Auf einer Bezirksfläche von etwa 7,4 Quadratkilometer leben etwa 84.000 EinwohnerInnen, davon etwa 22% MigrantInnen (2008). Durch die Realisierung der geplanten Bebauung der Entwicklungs- und Stadterweiterungsgebiete im Bezirk ist in den nächsten Jahren von einem weitern Zuwachs der Wohnbevölkerung auszugehen.
Nicht nur die Herkunft der BewohnerInnen, sondern auch deren religiöse Hintergründe sind sehr unterschiedlich. So gibt es im 3. Bezirk neben zahlreichen römisch- katholischen Kirchen auch eine Anglikanische, eine Armenische, eine Evangelische und eine Evangelisch-Koreanische Kirche sowie Russisch und Serbisch-Orthodoxe Gotteshäuser. Auch die Neuapostolische Gemeinde und zwei Moscheen sind in der Landstraße beheimatet.
Die große Anzahl an Museen und Sammlungen sowie Theater und Musikstätten locken regelmäßig sowohl Wiener KulturfreundInnen als auch interessierte TouristInnen an. Auf dem Bezirksgebiet findet man Sehenswürdigkeiten wie das Schloss Belvedere, das Hundertwasserhaus und das Arsenal sowie zahlreiche Botschaften. Das kulturelle Angebot ist sehr ausgewogen - der Bezirk bietet neben den zahlreichen klassischen Einrichtungen auch Orte der alternativen Szene wie etwa der Arena.
Der 3. Bezirk wird von seinen BewohnerInnen vor allem wegen seiner guten Lage und dem hohen Wohnwert geschätzt. Für diese vorteilhafte Lage des Bezirks ist vor allem die Nähe zum Zentrum sowie zu großen Freiflächen ausschlaggebend. Die Erreichbarkeit des Bezirks ist durch
die gute Anbindung an das hochrangige Straßennetz (A4, A23) sowie an öffentliche Verkehrsmittel sehr gut.
Die Versorgung mit Grünflächen ist sehr gut, es gibt zahlreiche kleine und mittlere Parks sowie einige größere Freiflächen, wie zum Beispiel das Belvedere und den Botanischen Garten. Die Nähe zu den großen Grünflächen im Stadtpark und im Prater sind für die Bewohner des 3. Bezirks, vor allem im Hinblick auf das Erholungs- Spiel- und Sportangebot, von großer Bedeutung.
Ein wesentliches Charakteristikum des 3. Bezirks sind seine städtebaulichen Barrieren, welche vor allem wichtige Hauptverkehrsstraßen sowie Schnellbahntrassen sind. Es ergibt sich eine Gliederung des Bezirkes acht Vierteln, die sich besonders durch ihre Bebauungsdichte und historische gewachsene Strukturen unterscheiden. Besonders hohe Wohndichten und einen geringen Anteil an öffentlichen Freiflächen weisen zum Beispiel das Fasanviertel, das Weißgerberviertel und Erdberg auf. In diesen Vierteln gibt es auch einen relativ großen Anteil an historischer Bausubstanz und einen erhöhten Sanierungsbedarf.
Die Landstraße verfügt über einen vergleichsweise hohen Anteil an Betriebsflächen. Die Zahl der Arbeitsstätten im Bezirk Landstraße stieg in den letzten Jahren von 4.905 (1991) auf 5.924 (2001) an. Die Zahl der Beschäftigten stieg in den letzten Jahren von 61.685 (1991) um 9,9% auf 67.812 (2001) und nimmt damit innerhalb Wiens den zweiten Rang nach dem 1. Bezirk ein. Von überregionaler Bedeutung ist im 3. Bezirk die Geschäftstraße Landstraßer Hauptstraße. Weiters dienen die Erdbergstraße, die Fasangasse und die Ungargasse sowie der Rochusmarkt zur Versorgung des Gebietes.
Grundsätze der Agenda Wien Landstraße:
- Basisdemokratie
- Gender Mainstreaming bzw. Geschlechtergerechtigkeit
- Berücksichtigung der Vielfalt an verschiedenen Bevölkerungsgruppen (Diversity)/ Soziale Nachhaltigkeit
- Nachhaltigkeit
- Viertelsbezogenheit
- Interkultureller Dialog
- Nachhaltige Mobilität und öffentlicher Raum
- Soziale Nachhaltigkeit (Beteiligung von gesellschaftlich benachteiligten Gruppen)
- Stadtteile für Jung und Alt (demographischer Wandel)
2. Ansprechpersonen
Bezirksvorstehung Landstraße:
Bezirksvorsteher Erich Hohenberger
Karl-Borromäus-Platz 3 / 1.Stk.
1030 Wien
t: +43 1 4000 03111
post@bv03.wien.gv.at
Vorsitzender der Steuerungsgruppe (Bezirksrat und Vorsitzender des Umweltausschusses der Bezirksvertretung, Klubvorsitzender der SPÖ Landstraße):
Mag. Thomas Ritt
t: +43 1 4000 03110
Karl-Borromäus-Platz 3 / 1.Stk., 1030 Wien
post@bv03.wien.gv.at
Prozessbegleitung:
Emrich Consulting ZT-GmbH
Kranzgasse 18
A - 1150 Wien
Projektleitung: DI Hans Emrich, MSc; Mag. Hermine Steinbach-Buchinger, MAS Agendabüro Landstraße: DI Sandra Herschkowitz
Neulinggasse 36, 1030 Wien
t: 01 718 08 35
f: 01 718 08 86
mobil: 0699 10 75 41 83
buero@agenda-wien3.at
www.agenda-wien3.at
Verein Lokale Agenda 21 Wien
Verein LA 21 in Wien
Maga . Andrea Binder-Zehetner (Geschäftsführerin des Vereins)
Grüngasse 9/5
A-1050 Wien
office@la21wien.at
www.la21wien.at
t +43 1- 58 58 040-10
f +43 1 - 58 58 040-13
Der Verein Lokale Agenda 21 in Wien ist organisatorische Basis und Koordinationsstelle für die bezirksbezogenen LA 21 Prozesse.
3. Prozessverlauf der Agenda Wien Landstraße
Die Agenda Wien Landstraße ist eine unabhängige Plattform für alle, die den 3. Bezirk aktiv mitgestalten wollen. Seit 2005 sind LandstraßerInnen eingeladen, ihre Ideen und Anliegen für die Verbesserung der Lebensqualität im Bezirk einzubringen und werden bei der Umsetzung unterstützt.
In der Aufbauphase erfolgte eine Bezirksanalyse der Stärken und Schwächen. Weiters wurde eine soziale Netzwerksanalyse durchgeführt, mit zahlreichen InterviewpartnerInnen von Einrichtungen aus den Bereichen Kunst, Kultur, Soziales, Verwaltung, Politik und Wirtschaft, um Ideen für die künftige Zusammenarbeit sowie MultiplikatorInnen im Bezirk zu finden.
Um möglichst viele BewohnerInnen in ihrer direkten Umgebung zu erreichen, lud das Agendabüro im Rahmen von „begehbaren Diskussionen“ in den Vierteln Fasanviertel, Weißgerbervietel, Erdberg und Landstraße zum aktiven Mitmachen ein. Auch ein sog. „Agendazirkus“ und „Viertelsforen“ machte auf die Angebote der Agenda Wien Landstraße bzw. die Möglichkeiten der Beteiligung öffentlich aufmerksam.
Entsprechend dem Bottom-up-Ansatz des Wiener Agendaprozesses werden die Themen, mit denen sich die Agenda Wien Landstraße beschäftigt von der Bevölkerung in den Prozess eingebracht. So werden die Agendagruppen von der ersten Idee bis zur Umsetzung ihrer Projekte laufend vom Team der Agenda Wien Landstraße unterstützt, beispielsweise durch Presse- und Öffentlichkeitsarbeit, Moderation, Konzept- und Projektentwicklung, Dokumentation und Vernetzung. Auch die organisatorische und inhaltliche Begleitung und Motivation der Agenda-Aktiven sowie das Vorantreiben der Realisierung von Projektideen und Sichtbarmachen der Ergebnisse spielen eine große Rolle.
Dabei stellt Vernetzungsarbeit mit sozialen, kulturellen, wirtschaftlichen und ökologischen Einrichtungen im Bezirk, der Bezirkspolitik und einigen Magistratsdienststellen eine wichtige Ressource für den Agendaprozess dar. Aus der intensiven Netzwerktätigkeit gehen auch eigene Projekt hervor, wie die Lebensmittelsammelaktion „Für Menschen, die es brauchen“ gemeinsam mit der Jugendplattform; die Initiierung der Plattform „interreligiöser Dialog“ in Zusammenarbeit mit der MA 17 (Integration und Diversität) oder das Projekt „Diversity-Business“ in Kooperation mit der MA 22 (Umweltschutz).
Vor allem die Zusammenarbeit mit der Bezirkspolitik wird Groß geschrieben: Die Mitglieder der Steuerungsgruppe (VertreterInnen der politischen Parteien, Agendagruppen-SprecherInnen, Agendabüro und Agendaverein) treffen sich mehrmals pro Jahr, um den Austausch zwischen Bezirksvertretung und Agendagruppen sicherzustellen und gemeinsam Beschlüsse zum Agendaprozess zu fassen. Dadurch wird das Engagement der einen durch die Erfahrung der anderen unterstützt. Gegenseitige Wertschätzung, Dialogbereitschaft, Transparenz, Vertrauen und Lernbereitschaft auf beiden Seiten garantieren den Erfolg der Projekte!
Zur Aktivierung der BewohnerInnen ist das Agendabüro intensiv mit Öffentlichkeitsarbeit beschäftigt. Beispielsweise wurde eine Pressekonferenz zum einjährigen Bestehen der Lokalen Agenda 21 im 3. Bezirk am Dach des Flakturms im Arenbergpark organisiert. Außerdem ist das Agendateam bei diversen Veranstaltungen im Bezirk vertreten und organisiert themenspezifische Abende, Workshops und Veranstaltungen. Bisher wurden bei über 70 Veranstaltungen über 4.000 Menschen erreicht! Mit über 100 Presse-, Video- und TV-Clips - stellt auch die Medienarbeit einen wesentlichen Beitrag zur Bekanntmachung des Agendaprozesses dar.
Eine besondere Herausforderung für die Agenda Wien Landstraße stellt die Aktivierung und Ermöglichung der Teilhabe schwer erreichbarer Gruppen bei den Agenda-Aktivitäten dar. So wurde das Konzept „Welt(en)reise“ entwickelt. Dabei lernen einander BewohnerInnen und VertreterInnen von Vereinen und Institutionen unterschiedlicher religiöser und kultureller Hintergründe im Rahmen eines geführten „Reiseprogramms“ zu den Kulturen im Bezirk kennen. Ergänzend wurde ein bemerkenswerter Bildband „Welt(en)reise – eine interkulturelle Reise durch die Welt(en) im 3. Bezirk“ herausgegeben und die Homepage www.weltenreise.at installiert, die laufend mit Einladungen zu interkulturellen Veranstaltungen und Kontakten zu den verschiedenen Communities aktualisiert wird.
Insgesamt setzen sich Mitte 2010 sieben Agendagruppen, die meist über mehrere Jahre an ihren Themen arbeiten, für eine nachhaltige Bezirksentwicklung ein. In über 170 Gruppentreffen arbeiteten die Aktiven der Agendagruppen an ihren Projekten aus den verschiedensten Bereichen wie „Gestaltung Öffentlicher Raum und Verkehr“ (Fasanviertel, Gender-Plattform, Wien Mitte, Familienfreundlicher Bezirk, Sichere Schulwege, zu Fuß und mit dem Rad unterwegs, Buntes Weißgerberviertel), „Bewusstseinsbildung“ (Gender-Plattform, Familienfreundlicher Bezirk, Sichere Schulwege, Welt(en)reise, Steine des Gedenkens, Kunstplatzl) und „unternehmerische Projektentwicklung“ (L!Agora). Während die Projekte von „L´Agora“, „Fasanviertel“, „Wien Mitte“ und „Gender-Plattform“ abgeschlossen sind, bilden sich stetig neue Gruppen wie die Agendagruppe „Kunstplatzl3“.
Dass Beteiligung im 3. Bezirk ernst genommen wird, zeigen die vielseitigen erfolgreichen Projekte:
4. Projekte und Aktionen
Agendagruppe „Gender-Plattform“: Engagierte LehrerInnen und Eltern aus dem Bezirk erzielen die Neugestaltung des Klopsteinplatzes (jetzt: Joe-Zawinul-Park) unter Beteiligung von über 800 Kindern, Erwachsenen und SeniorInnen. Dabei wurde die Straße zwischen Schule und Park, zugunsten einer Vergrößerung der Spielfläche um 700m², in den Park integriert. Das Projekt wurde als Best-Practice-Beispiel beim Wettbewerb „Stadt fair teilen - Beispiele für den fair geteilten öffentlichen Raum“ prämiert, auf der Website www.partizipation.at vorgestellt und in ORF-Beiträgen behandelt. Auch andere öffentliche Räume und Schulfreiflächen werden auf die unterschiedlichen Bedürfnisse von Mädchen und Buben abgestimmt. Außerdem werden Vorträge und Workshops für Eltern und PädagogInnen organisiert.
Agendagruppe „Sichere Schulwege“: Mütter und Väter von Schulkindern aus dem Bezirk bewirken die Erstellung von Schulwegplänen für ALLE öffentlichen und privaten Volksschulen im Bezirk und sorgen gemeinsam mit der Bezirksvorstehung, Eltern, Schulen, der AUVA und der MA46 für sichere Wege zur Schule: In kürzester Zeit wurden vom Bezirk Kreuzungen umgestaltet, Zebrastreifen angebracht und Schilder aufgestellt, damit sich Kinder eigenständig im Straßenverkehr bewegen können.
Agendagruppe „Welt(en)reise“: VertreterInnen unterschiedlicher Kulturen der Landstraße möchten interkulturelle Begegnungen im Bezirk ermöglichen und organisieren regelmäßig interkulturelle Konzert. So werden das gegenseitige Kennenlernen und positive gemeinsame Erlebnisse ermöglicht. Die bestens besuchten interkulturellen Konzerte im Festsaal des Bezirks haben bereits Tradition.
Agendagruppe „Familienfreundlicher Bezirk“: Junge Mütter mit Kleinkindern und aktive Omas möchten lebenswerte, familienfreundliche öffentliche Räume im 3. Bezirk fördern. Die Gruppe erstellte den Familien-Bezirksplan „Rund ums Kind im 3.“ mit 85 Tipps von Eltern für Eltern und Angeboten für Familien im Bezirk. Weiters beschäftigt sich die Gruppe mit der Kinderfreundlichkeit von Gastronomiebetrieben und von Spielplätzen im 3. Bezirk.
Agendagruppe „Buntes Weißgerbergrätzel“: GrätzelbewohnerInnen setzen sich für die Aufwertung und Belebung ihres Viertels ein. So werden Picknicks auf öffentlichen Plätzen zur Förderung des Zusammenlebens im Grätzel initiiert, Kunstprojekte für leer stehende Lokale organisiert und die Gestaltung des öffentlichen Raums beleuchtet. Die Agenda-Aktiven denken und handeln hier gemeinsam mit Geschäftsleuten, Vereinen und vielen anderen!
Agendagruppe „zu Fuß und mit dem Rad unterwegs“: RadlerInnen und FußgängerInnen der Landstraße erarbeiten ein Konzept für Radständer sowie für eine bedeutende Radroute im Bezirk. Außerdem werden Vorschläge für die Verbesserung von Fuß- und Radwegen im Bezirk eingebracht.
Agendagruppe „Steine des Gedenkens“: Langjährige BewohnerInnen des Weißgerberviertels errichten einen „Weg des Gedenkens durch das Weißgerberviertel“. Es werden Gedenktafeln für die Opfer der Shoa gesetzt und zahlreiche Benefizkonzerte veranstaltet.
Agendagruppe „Kunstplatzl3“: KünstlerInnen und Kulturtreibende möchten eine Vernetzung zwischen verschiedenen KünstlerInnen, aber auch zwischen KünstlerInnen und BewohnerInnen im 3. Bezirk fördern. Dazu wird ein KünstlerInnen-Stammtisch im Agendabüro ins Leben gerufen. Geplant sind weiters Ausstellungen, Vorträge, Lesungen uvm.
Agendagruppe „L!agora“: GründerInnen setzten sich zum Ziel, eine Unternehmensplattform für junge UnternehmerInnen zu bilden. Nachdem das Thema Beschäftigung / Arbeitsplatzsicherung nicht nur in dieser Agendagruppe auftrat, griff das Agendabüro den Bereich „Arbeitsmarktpolitik“ als inhaltlichen Schwerpunkt auf.
Agendagruppe „Fasanviertel”: Engagierte ViertelsbewohnerInnen machten es sich zur Aufgabe verdeckte Potenziale im Bereich Kultur, Grünraum etc. in diesem Bezirksteil zu aktivieren und neue Akzente zu setzen. So flossen einzelnen Wünsche des erarbeiteten Grünraumkonzepts in die Freiflächengestaltung der Aspanggründe ein. Außerdem wurden eine Ausstellung und eine Pflanzenbörse organisiert.
Agendagruppe „Wien Mitte“: AnrainerInnen engagierten sich für die Mitsprache von AnrainerInnen an der Neuplanung des konfliktreichen Projektes „Bahnhof Wien Mitte“ sowie dessen Umfeld.
O-Töne der Agenda-Aktiven:
„Die Agenda Wien Landstraße verbindet uns mit anderen Initiativen der BürgerInnengesellschaft. So können wir einander ermutigen, stärken und voneinander lernen, um in unserer Stadt bewusster und besser miteinander zu leben.“
„Es gibt unsere Agenda-Gruppe erst seit kurzer Zeit, und wir sind wirklich stolz darauf, wie viele konkrete Vorschläge und Ideen wir schon ausgearbeitet haben. Auf die Umsetzung freuen wir uns schon!“
„Die Agenda Wien Landstraße ist eine extrem aktive, bürgernahe und umsetzungsorientierte Plattform. Besonders beeindruckend finden wir, dass Synergien mit anderen (Agenda-)Gruppen hergestellt werden.“
„Man kann im Bezirk etwas bewirken und verändern! Das Team der Agenda Wien Landstraße stellt UNSERE Anliegen in den Vordergrund und hält den Prozess in Schwung. Wir sind stolz darauf, dass wir einen Familien-Bezirksplan erstellt haben. - 4.000 Stück sind schon gratis verteilt!“
„Unser Agenda-Büro ist eine unverzichtbare Schnittstelle, um uns mit Gleichgesinnten, Bezirk und Behörden zu vernetzen. Uns beeindruckt, dass wir bei Bezirkspolitik und Behörden als Ansprechpartner akzeptiert und geschätzt sind und wie viel wir bis jetzt geschafft haben.“
„Durch die Agenda Wien Landstraße haben wir die Möglichkeit als BotschafterInnen der Kulturen zu arbeiten – mit der Welt(en)reise ist ein Traum in Erfüllung gegangen: Menschen unterschiedlicher Herkunft lernen einander kennen, tauschen Erfahrungen aus und teilen spannende Erlebnisse! Ein kleiner aber bedeutender Teil für ein friedliches Zusammenleben!“
„Wir haben es geschafft, alle Beteiligten an einen Tisch zu holen, die verschiedenen Perspektiven kennen zu lernen und trotz der Unterschiedlichkeiten sehr Vieles gemeinsam erreicht.“
5. Ausblick
Auch für die Zukunft gilt es die erfolgreiche Arbeit mit den Agendagruppen entsprechend zu etablieren und stabilisieren bzw. die Lokale Agenda, ihre Arbeitsweise sowie die Prinzipien der Nachhaltigkeit innerhalb der Stadt Wien, aber vor allem im Bezirk, soweit im Bewusstsein der AkteurInnen zu verankern, dass sie zu einem fixen Bestandteil der Bezirksentwicklung werden.
6. Redaktion und Rückfragen
Agendabüro Landstraße
Neulinggasse 36, 1030 Wien
t: 01 718 08 35
f: 01 718 08 86
mobil: 0699 10 75 41 83
buero@agenda-wien3.at
www.agenda-wien3.at
21.09.2010, nachhaltigkeit.at














