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Dialogrunde: VOM WERT DER VIELFALT DES LEBENDIGEN (Wien, am 28. September 2010)

Vor dem Hintergrund einer zunehmend industrialisierten und spezialisierten Landwirtschaft basiert unsere Ernährung hauptsächlich auf zwölf Kulturpflanzen- und fünf Nutztierarten. Im Internationalen Jahr der biologischen Vielfalt soll auf den dramatischen Verlust der Biodiversität aufmerksam gemacht werden.

Abgesehen vom Eigenwert der biologischen Vielfalt ist das Wohlergehen der Menschheit, unsere Gesundheit, Kultur und Wirtschaft von dieser Biodiversität und ihren vielfältigen Ökosystemleistungen abhängig. Deren Verlust trifft insbesondere ärmere, marginalisierte Menschen in den Ländern der südlichen Hemisphäre, die häufig unmittelbar von der Natur und oftmals in ökologisch sensiblen und bereits vom Klimawandel beeinträchtigten Gebieten leben.

In der Dialogrunde soll zunächst erörtert werden, warum der Begriff der Biodiversität um den Begriff der bio-kulturellen Vielfalt zu erweitern ist, was man darunter versteht, wie diese entstanden und warum sie so
bedeutsam ist und worin die Ursachen für ihren Verlust liegen. Darüber hinaus geht es um Möglichkeiten zur Erhaltung, Weiterentwicklung und nachhaltigen Nutzung von Agrobiodiversität sowie um die Bedeutung des
Erfahrungswissens. Vor allem Fragen des Zugangs und eines gerechten Vorteilsausgleichs stellen die zentralen Streitpunkte bei den internationalen Verhandlungen in Japan im Oktober 2010 dar.
 
Mehr Informationen unter www.iufe.at

 
öffentliche Veranstaltung, um Anmeldung wird gebeten

Veranstalter: Institut für UMWELT-FRIEDE-ENTWICKLUNG, Dr. Petra C. Gruber

Ort: Seminarhotel Springer Schlössl, 1120 Wien, Tivoligasse 73, 1120 Wien, Wien, Österreich
www.iufe.at
 

27.09.2010, nachhaltigkeit.at