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Erfolg mit FAIRantwortung Niederösterreich
Foto: respACT

Erfolg mit FAIRantwortung in Niederösterreich

Im Rahmen des Projekts "Erfolg mit FAIRantwortung in Niederösterreich" erstellten 25 niederösterreichische KMUs aus den verschiedensten Branchen ihre CSR-Strategie und ihren Nachhaltigkeitsbericht.

 
Ziel dieses Projekts war es, Nachhaltigkeit langfristig in niederösterreichischen Klein- und Mittelbetrieben zu verankern. Insgesamt haben 25 mutige Unternehmen sich dieser Herausforderung gestellt Nachhaltigkeit als zentralen Punkt in ihr unternehmerisches Handeln aufzunehmen und strategisch zu verankern. Jedes Unternehmen hat dabei eine Nachhaltigkeitsstrategie und im Anschluss einen Nachhaltigkeitsbericht verfasst.
 
„Die Sensibilisierung von Klein- und Mittelbetrieben für das Thema CSR gestaltet sich aufgrund deren fehlender zeitlicher Ressourcen meist schwierig“, erläutert Teresa Brunmayr von der FH Wieselburg die größte Herausforderung des Projekts. Da war es umso erfreulicher, dass es alle teilnehmenden Unternehmen die Projektziele erreicht haben. Einige der TeilnehmerInnen haben ihre Nachhaltigkeitsberichte auch beim ASRA (Austrian Sustainability Reporting Award) eingereicht und hoffen auf eine Auszeichnung.
„Dies ist erstaunlich, wenn man bedenkt, dass insgesamt österreichweit nur ca. zehn Berichte von KMU pro Jahr erscheinen. Auch in anderen Ländern Europas sind Nachhaltigkeitsberichte von KMU noch die Ausnahme“, so Roman Mesicek, Geschäftsführer von respACT, der Unternehmensplattform für CSR.

Am Dienstag, den 5. Oktober 2010 präsentierten Förderstellen, Politiker und ProjektteilnehmerInnen und –initiatoren die Ergebnisse dieses europaweit einzigartigen Projekts. Petra Bohuslav, Landesrätin für Wirtschaft, Tourismus und Sport, Leopold Zahrer, Sektionschef im Bundesministerium für Land- und Forstwirtschaft, Umwelt und Wasserwirtschaft sowie KR Sonja Zwazl, Präsidentin der Wirtschaftskammer Niederösterreich, betonten die Bedeutung von Nachhaltigkeit und stellten deren Prinzipien auch für das eigene Handeln in den Vordergrund.
 
Dieses Projekt ist einzigartig in seiner Zusammensetzung: Initiiert wurde es vom Amt der niederösterreichischen Landesregierung, dem Lebensministerium, dem Ministerium für Wirtschaft,
Familie und Jugend, der Wirtschaftskammer Niederösterreich und der Wirtschaftskammer Österreich. Die
organisatorische und inhaltliche Abwicklung erfolgte durch die Unternehmensplattform respACT und die
FH Campus Wieselburg. Weiterer Projektpartner war das Unternehmensnetzwerk WIP (Wirtschaftsantrieb am Punkt).
 

Bundesminister DI Niki Berlakovich zum Projekt: "Engagiert Wirtschaften heißt heute auch, Nachhaltigkeitskriterien im Unternehmen umzusetzen und damit deutliche Wettbewerbsvorteile zu nutzen. KonsumentInnen, Politik und Medien reagieren positiv auf innovative und moderne Unternehmen und unterstützen dieses Engagement durch verstärkte Nachfrage, Förderungen oder Berichterstattung. Dafür braucht es aber Information. Die Erstellung von Nachhaltigkeitsberichten, die dieses zeitgemäße und ressourcenschonende Wirtschaften transparent machen, sichert diese Vorteile und gibt Vertrauen ins Unternehmen. Das erzeugt Wachstum, öffnet den UnternehmerInnen neue Perspektiven und zeigt, dass Umweltschutz und Wirtschaft ein perfektes Paar abgeben!"
 
 
 
Mehr Informationen finden Sie in der Projektnachlese.
Die Nachhaltigkeitsberichte der teilnehmenden Unternehmen finden Sie unter: http://www.respact.at/kmunoe
 
 
 
 
 
 

17.10.2010, nachhaltigkeit.at