echo - die neue Form der Demokratie
Unter http://echo.to wurde der Prototyp einer neuen Form der Beteiligung im Web 2.0 geschaffen.
"Anders als auf herkömmlichen Web 2.0 Anwendungen finden Sie auf echo ein übersichtliches Meinungsbild und können lösungsorientiert mit Anderen zusammenarbeiten" - sio ein Hinweis auf der Homepage. Das Programm soll eine Möglichkeit geben gemeinsam konstruktive Lösungen zu entwickeln und den globalen Herausforderungen unserer Zeit demokratisch zu begegnen.
Die Macher schreiben dazu:
"echo ist ein Gemeinschaftsprojekt für einen ökologisch und sozial nachhaltigen Wandel durch aktive Bürgerbeteiligung. echocracy, die neue Form teilnehmender Demokratie von echo, bietet Ihnen und Menschen auf der ganzen Welt die Möglichkeit, gesellschaftsrelevante Fragen zu diskutieren und gemeinsam einen realen Wandel zu bewirken. Die echocracy basiert dabei auf einem deliberativen interkulturellen Diskurs, der die wichtigsten gesellschaftlichen Kompetenzbereiche in eine kollektive Entscheidungsfindung einbezieht:
- BürgerInnen und Betroffene (Bedürfniskompetenz)
- ExpertInnen und WissenschaftlerInnen (Fachkompetenz)
- PolitikerInnen und andere RepräsentantInnen (Entscheidungskompetenz)
- Nichtstaatliche und staatliche Organisationen (Handlungskompetenz & Mobilisierungspotenzial)
Auf echo, der globalen Agora, sind alle Beteiligten gleichberechtigte, freie Weltbürger!"
Die Plattform stellt drei Funktionsbereiche zur Verfügung:
- Diskutieren
- Vernetzen
- Handeln
Über eine neuartige Technik wird kollektive Intelligenz gefördert und in Diskussionen gebündelt. Für bestimmte Themen können dann sehr einfach MitstreiterInnen gefunden werden. echo motiviert dabei aktiv Gleichgesinnte und fasst diese in Gruppen zusammen. Gemeinsam können bestmögliche Lösungen erarbeitet werden. echo ermöglicht in weiterer Folge diese auch in die Tat umzusetzen.
Das Spektrum der ermöglichten Aktionen:
- online signierten e-Petitionen,
- der Organisation von Bürger- und Volksbegehren,
- der Organisation von Bürgerkonferenzen, Demonstrationen, Boykotts und Sammelklagen,
- der Gründung nationaler und internationaler NRO (Nicht-Regierungs-Organisationen)
- der Gründung von sozialen Unternehmungen (social business & social entrepreneurship)
- bis hin zu beliebigen Projekten und Aktionen mit einem gemeinsam definierten Ziel (wie z.B. Gründung von Bürgerbewegungen, Organisation einer Kinderkrippe oder eines europaweiten Tags des Radfahrens).
21.11.2010, nachhaltigkeit.at


