Projekt "Grassroots Europe for Local Wellbeing"
Lokal agierende Initiativen in die politische Diskussion auf europäischer Ebene miteinzubeziehen, das ist das Ziel des Projekts "Grassroots Europe for Local Wellbeing". Die Initiative wurde 2011 vom Interkulturellen Zentrum in Wien gemeinsam mit der Open Society Foundation (Ungarn) und ihren PartnerInnen gestartet.
Angesprochen sind zivilgesellschaftliche Initiativen, die sich ehrenamtlich im Bereich Integration und Bildung engagieren. Diese sogenannten "Grassroots Initiativen" werden zum grenzüberschreitenden Austausch und Dialog eingeladen, um anschließend ihre Anliegen mit politischen EntscheidungsträgerInnen auf europäischer Ebene zu diskutieren. Damit wird eine breite zivilgesellschaftliche Beteiligung an den politischen Diskussionen im Rahmen der Umsetzung der Europa 2020-Strategie gefördert. Zugleich sollen die Grassroots Initiativen dadurch auch die Möglichkeit bekommen, am EU-Fördersystem teilzuhaben und die Richtung der Politik, für deren Umsetzung sie zunehmend mehr Verantwortung tragen, mit zu beeinflussen.Neben mehreren Vernetzungstreffen auf lokaler und nationaler Ebene ist eine internationale Konferenz der am Projekt beteiligten Grassroots Initiativen geplant (14. bis 16. Oktober 2011, Budapest). Vorgesehen ist weiters die Durchführung einer Reihe von Studien und Analysen zur Rolle von Grassroots-Initiativen bei der Förderung von Partizipation und der Zufriedenheit mit gesellschaftlichen Verhältnissen.
Insgesamt fünf Länder sind am Projekt beteiligt: Österreich, Tschechische Republik, Ungarn, Lettland und Rumänien. Gefördert wird das Projekt vom "Europe for Citizens' Programme" der Europäischen Kommission, kofinanziert wird es vom " Education Support Program of the Open Society Foundations”. In Österreich wird das Projekt vom Interkulturellen Zentrum betreut.
Link zur Projektwebsite: http://www.grassrootseurope.org
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Quelle: Website Interkulturelles Zentrum (Wien)
06.06.2011, nachhaltigkeit.at


