Die Gegenwart der Utopie – Zeitkritik und Denkwende
In der Tradition des Philosophen Ernst Bloch ("Das Prinzip Hoffnung") steht ein im Mai 2011 erschienener Sammelband, der sich mit der Bedeutung und den Potentialen von Utopien auseinander setzt.
Die Zeit scheint reif, wieder über Utopien nachzudenken. Globalisierte Welt, wirtschaftliche Krisen und Gerechtigkeit sind die Stichworte, die unser Denken und Handeln herausfordern. Viele Theorien und Handlungsweisen sind in Frage gestellt. Die Frage ist, ob und wie Politik, Wirtschaft und Gesellschaft in der Lage sind, der sich dramatisch ausdehnenden, wandelnden und beschleunigenden Welt die richtigen Mittel anzubieten. Gefordert ist ein utopisches Denken, das Zeitkritik zur Sprache bringt und Denkwenden provoziert.Der unter dem Titel „Die Gegenwart der Utopie – Zeitkritik und Denkwende“ herausgegebene Sammelband fragt nach den Bedeutungen und Potenzialen von Utopien in der gesellschaftlichen Wirklichkeit, in der Politischen Theorie, in Ethik, Zukunftsforschung und in literarischen Werken.
Mit Beiträgen von Ellen Bareis, Edgar Göll, Christa Karpenstein-Eßbach, Johann Kreuzer, Klaus Kufeld, Julian Nida-Rümelin, Elif Özmen, Burghart Schmidt, Beat Sitter-Liver, Wilhelm Voßkamp sowie den Reden der Bloch-PreisträgerInnen Carolin Emcke, Eric J. Hobsbawm und Navid Kermani.
Ergänzt werden die Beiträge durch ein ausführliches Literaturverzeichnis zu klassischen und neueren Schriften zur Utopie.
Titel: "Die Gegenwart der Utopie. Zeitkritik und Denkwende"
Herausgeber: Julian Nida-Rümelin und Klaus Kufeld
Verlag: Verlag Karl Alber, Freiburg/München
Umfang: 224 Seiten
ISBN 978-3-495-48100-4
Quelle und weitere Informationen:
www.verlag-alber.de
29.06.2011, nachhaltigkeit.at


