Senior mobil mit Bahn & Bus
Das Bewusstsein für den öffentlichen Verkehr wird immer größer und viele ältere Menschen würden Bahn oder Bus sehr gerne benützen, jedoch stellen die modernen Fahrkartenautomaten für viele SeniorInnen eine Hürde dar. Das Projekt „Senior mobil“ kann hier unterstützend eingreifen.
Die Problematik der „Fahrkartenautomaten“, wurde im AGENDA21-Prozess der Kleinregion Gleisdorf in Befragungen und Fokusgruppen ausführlich diskutiert. Das hat in Folge zu einer Kooperation der Landentwicklung Steiermark und der ÖBB Personenverkehr AG, Steiermark geführt. Beim Projekt „Senior mobil“ wurden kommunikationsfreudige SeniorInnen, die bereits Zugang zum Internet haben oder diesem Thema gegenüber aufgeschlossen sind, als ehrenamtliche „Mobilitätsberater“ geschult und zertifiziert. Sie unterstützen Menschen bei der Bedienung des Fahrkartenautomaten, beim Ticketkauf per Handy oder bei der Onlineabfrage des Fahrplans. In der Pilotregionen Oststeiermark wurde gestartet und nach gelungenem Probelauf auf die gesamte Steiermark ausgeweitet.
Ausgestattet mit Informations- und Schulungsmaterial halten die BeraterInnen Schulungen für Gruppen, an Bahnhöfen oder direkt im Zug bei einer geselligen Bahnfahrt, ab. Ansprechpartner sind vor allem Seniorenorganisationen, Vereine und Gemeinden. Bei regelmäßigen Treffen mit der ÖBB Personenverkehr Steiermark und der Landentwicklung Steiermark werden die „MobilitätsberaterInnen“ weiter geschult und tauschen sich ständig aus. Der großartige Einsatz und der kreative Ehrgeiz der engagierten SeniorInnen muss an dieser Stelle besonders hervorgehoben werden. Die BeraterInnen erhalten für Ihre Tätigkeit keine Entlohnung, sondern als kleine Entschädigung die ÖBB VORTEILScard Senior und den uneingeschränkten Dank vieler geschulter SeniorInnen, die dadurch mehr Selbständigkeit erlangen und den öffentlichen Verkehr dauerhaft nutzen.
Näheres unter:
www.landentwicklung.com
www.steiermark.oebb.at
18.08.2011, nachhaltigkeit.at


