Prozess des Monats 11/11: 22.Wiener Gemeindebezirk- Donaustadt
Wien
Die Inhalte dieser Seite wurden vom Agendabüro der LA21 Plus Donaustadt gestaltet.
1. Kurzprofil des 22. Wiener Gemeindebezirks – Donaustadt
Die Donaustadt ist mit einer Fläche von 10224 ha Wiens größter Bezirk und hat etwa 155.000 EinwohnerInnen. Im Vergleich zu anderen Bezirken weist dieser einen niedrigeren Altersdurchschnitt und einen geringeren migrantischen Bevölkerungsanteil auf. Er ist geprägt von einem kontrastreichen Landschaftsbild. Acker- und Gartenbauflächen reichen weit ins bebaute Gebiet hinein. Von Hochhaus-Arealen wie auf der Donauplatte über die Shoppingcenter SCN und Donauzentrum bis zur Lobau als Teil des Nationalparks Donauauen reicht das Spektrum.
Städtebaulich ist der Bezirk sehr dynamisch. Rund um alte Ortskerne wie Hirschstetten, Süßenbrunn, Breitenlee, Kagran, Stadlau, Eßling, Aspern, die in den vergangenen Jahrhunderten sukzessive eingemeindet worden waren, wurden große Wohnhausanlagen und viele Betriebe angesiedelt.
22. Wiener Gemeindebezirk- Donaustadt
Neben der intensiven Wohnbautätigkeit wird der Ausbau der Verkehrsinfrastruktur – Verlängerung der U-Bahn-Linien U1 und U2 – und des Straßennetzes vorangetrieben. In der Seestadt Aspern wird beispielsweise derzeit Wiens größtes städtebauliches Vorhaben in Angriff genommen. In den nächsten Jahren sollen dort etwa 4000 Wohnungen mit entsprechender Infrastruktur entstehen.
Seestadt Aspern
In Anbetracht dieser starken Dynamiken ist auf der lokalen Ebene das Thema sich verändernder Identitäten sehr präsent und wurde daher von der LA21 Plus Donaustadt aufgegriffen.
2. Ansprechpersonen
Bezirksvorstehung Donaustadt
Bezirksvorsteher Norbert Scheed
1229 Wien, Schrödlingerplatz 1, 1. Stock
t +43 1 4000 22111
f +43 1 4000 99 22120
Informationen:
http://www.wien.gv.at/bezirke/donaustadt/
post@bv22.wien.gv.at
Agendabüro der LA21 Plus Donaustadt (Prozessbegleitung)
PlanSinn GmbH - Büro für Planung & Kommunikation
Wiedner Hauptstraße 54/12
1040 Wien
Projektleitung: DI Johannes Posch
Projektteam: DI Milena Grossauer, DI Lena Mally, DI Kirsten Förster
t +43 1 5853390-24
www.agendawien22.at
office@agendawien22.at
LA21-Leitstelle im Bundesland
Verein Lokale Agenda 21 in Wien
Mag.a Andrea Binder-Zehetner (Geschäftsführerin)
Grüngasse 9/5
1050 Wien
t +43 1 58 58 040-10
f +43 1 58 58 040-13
www.la21wien.at
office@la21wien.at
Der Verein Lokale Agenda 21 in Wien koordiniert im Auftrag der Stadt Wien die LA21-Prozesse in den Wiener Bezirken.
3. Prozessverlauf der LA21 in Wien Donaustadt
Die lokale Agenda 21 in der Donaustadt wurde mittels Beschluss der Bezirksvorstehung 2002 gestartet. In der ersten Phase bis 2006 wurde partizipativ mit Agenda-Aktiven ein Leitbild für die nachhaltige Entwicklung im Bezirk entwickelt, das den inhaltlichen Hauptbezugsrahmen für den Agendaprozess darstellt (Agenda Leitbild in der Donaustadt). Darauf aufbauend wurden Agendagruppen gegründet und Agendaprojekte auf den Weg gebracht. Das Themenspektrum der Projekte reichte von Radinfrastrukturen bis zur Balkonbegrünung, von Jugendtreffpunkten bis zum Grätzlpark, von der Drogenprävention bis zum nachhaltigen Wirtschaften.
In der zweiten Phase von 2007-2009 wurden neben den Agendagruppen lokal verankerten Netzwerken aufgebaut. Die Bewusstseinsbildung für nachhaltige Entwicklung stand verstärkt am Programm. In dieser Phase entstanden unter anderem eine Broschüre für DirektvermarkterInnen in der Donaustadt, eine Serie von Nachhaltigkeitsportraits aktiver BewohnerInnen und BezirkspolitikerInnen sowie die Generationenplattform Norwegerviertel/Erzherzog-Karl-Stadt und das Stadtteilnetzwerk Hirschstetten.
Im Herbst 2009 ging die LA21 Plus Donaustadt in ihre dritte Phase und wird seither zur Hälfte von der EU (EFRE-Mitteln) kofinanziert. Wien-weit wurden mit dieser Phase drei Schwerpunkte gesetzt –
1) nachhaltige Mobilität und Öffentlicher Raum
2) Stadtteile für Alt und Jung
3) interkultureller Dialog
Aufgrund der Größe der Donaustadt wählten wir, das Agendabüro der LA21 Plus Donaustadt, einen stadtteilbezogenen Ansatz zur Aktivierung und Begleitung der Agendagruppen. Mit Diagnosemethoden wie der Sozioanalyse und einem Ideenwettbewerb näherten wir uns den Problemen, Ideen und Ressourcen an, die in verschiedenen Stadtteilen existieren. In ausgewählten Stadtteilen wurden weitere Stadtteilnetzwerke gegründet und die Agendaprojekte Bauernmarkt Stadlau und der Gemeinschaftsgarten Norwegerviertel gestartet.
Der gesamte Agendaprozess in der Donaustadt wird von einer Steuerungsgruppe begleitet (4-5 Treffen pro Jahr), die zu 50 % aus BezirkspolitikerInnen (Bezirksvorstehung und Partei-Klubobleute aller Fraktionen) und zu 50 % aus Agenda-Aktiven (GruppensprecherInnen der Agendagruppen) besteht.
Projekte und Aktionen
In der Donaustadt sind derzeit drei Agendagruppen zu unterschiedlichen Themenschwerpunkten für eine nachhaltige Entwicklung im Bezirk aktiv: Rad 22, Gemeinschaftsgarten Norwegerviertel und Bauernmarkt Stadlau.
Zusätzlich gibt es in der Donaustadt drei Agenda-Stadtteilnetzwerke, bestehend aus wichtigen AkteurInnen aus dem Stadtteil, die regelmäßig zusammentreffen, um gemeinsam Impulse und Aktivitäten für die Stadtteile Stadlau, Hirschstetten und Aspern zu setzen. Das Team der LA 21 Donaustadt Plus begleitet die Agendagruppen und die Agenda-Stadtteilnetzwerke.
* Stadtteilnetzwerk Stadlau
Stadlau ist einer der alten Ortskerne in der Donaustadt, der einer besonders starken Entwicklungsdynamik unterliegt. Neben der Verlängerung der U-Bahn-Linie U2 entstehen dort laufend neue Wohnbauten, und große Betriebe siedeln sich an. Mit einer Sozioanalyse näherten wir uns den Potenzialen des Stadtteils an – die Sozioanalyse ist eine an der HSA Luzern entwickelte Mischung aus Sekundäranalyse, vor-Ort-Begehungen/Erkundungen und Interviews im Stadtteil. Neben der evidenten baulichen Veränderung des Stadtteils stachen in der Sozioanalyse die Themen „Zusammenleben von Alt und Jung“ sowie „öffentlicher Raum und nachhaltige Mobilität“ hervor. Um die Ideen der BewohnerInnen im Stadtteil zu aktivieren, veranstalteten wir in Kooperation mit der Bezirksvorstehung und dem lokalen Einkaufsstraßenverein den Ideenwettbewerb „Schlau für Stadlau“. Aus den 35 eingereichten Ideen wurden drei Ideen von einer lokalen Jury ausgewählt und prämiert. Das Siegerprojekt mit der Idee einen Bauernmark in Stadlau zu iniziieren wurde in weiterer Folge von uns in die Umsetzung begleitet (Siehe Agendagruppe „Bauernmarkt Stadlau“ weiter unten). Gleichzeitig riefen wir das Stadtteilnetzwerk Stadlau ins Leben. Hier treffen sich regelmäßig engagierte BewohnerInnen und Institutionen und versuchen, die Kommunikation im Stadtteil zu verbessert, Orte und Anlässe des Austauschs zu schaffen und Alteingesessene und neu Zuziehende zusammenzuführen. Nähere Informationen
Reiseführer Stadlau
Mit ihrem „Reiseführer Stadlau“ gewährt das Netzwerk Stadlau Einblicke und Ausblicke zu Stadlaus Geschichte, Zukunft, Freiräumen, Kultur, Sportangeboten und führt zu „Stadlauer Schätzen“ oder Lieblingsplätzen. Hörbilder bieten zusätzliche Reportagen und Erlebnisberichte! Geführte Spaziergänge im Stadtteil machen die Reise auch real erlebbar. Hier geht’s zum Reiseführer
* AgendaGruppe „Bauernmarkt Stadlau“
Die Idee eines Bauernmarkts für Stadlau wurde beim Ideenwettbewerb „Schlau für Stadlau“ im Sommer 2010 prämiert. Seither arbeitete die AgendaGruppe Bauernmarkt an der Erfüllung dieses lang gehegten Wunsches. Der Bauernmarkt bereichert seit 27. April 2011 das regionale Nahversorgungsangebot und das kulturelle Angebot in Stadlau! Jeden letzten Freitag im Monat findet seither der Markt statt, ist Nahversorger, Kommunikationsdrehscheibe sowie Treffpunkt des sozialen Lebens im Stadtteil. Insgesamt 7 StandlerInnen versorgen mittlerweile die StadlauerInnen mit biologischem Obst, Gebäck, Fisch, mit Fleisch, Käse und lokalen Spezialitäten. Aufgrund der großen KonsumentInnen-Nachfrage wurden bereits Zwischentermine eingeschoben. Ab Jahreswechsel findet der Stadlauer Bauernmarkt voraussichtlich vierzehntägig statt. In Verbindung mit den Bauernmarkt-Terminen organisiert die Agendagruppe auch Ausstellungen mit lokalen KünstlerInnen im direkt benachbarten „Stadl in der Au“, bietet Spaziergänge oder Nordic Walking durch den Stadtteil an und setzt Angebote zu Schwerpunktthemen wie zum Beispiel „Gesundheit“ oder „Spiele“. Nähere Informationen
* GenerationenPlattform „Norwegerviertel/Erzherzog-Karl-Stadt“
Die GenerationenPlattform ist ein weiteres Stadtteilnetzwerk der LA 21 Donaustadt. Sie setzt sich für ein gutes Miteinander der unterschiedlichen Generationen in Aspern, speziell im Norwegerviertel/Erzherzog-Karl- Stadt ein. Die GenerationenPlattform organisiert regelmäßig Nachbarschaftsfeste mit vielfältigen Angeboten für Jung und Alt – das Sommerfest und das Maronifest im Herbst sind bereits fixe Aktivitäten des Stadtteils.
Als Ergebnis eines Ideenwettbewerbs der GenerationenPlattform wurde der zentrale Platz im Grätzl „Platz des Kinderlachens“ getauft. Nun entwickelt das Netzwerk Ideen und Aktionen, damit dieser Platz seinem Namen auch gerecht wird. Nähere Informationen
* AgendaGruppe „Gemeinschaftsgarten Norwegerviertel“
Das Projekt „Gemeinschaftsgarten Norwegerviertel“ stärkt das Miteinander von Menschen unterschiedlicher Generationen und Ethnien im Stadtteil. Der Gemeinschaftsgarten bietet einen Freiraum, in dem biologisch gegärtnert wird. Er trägt zu einer gesunden und ökologischen Ernährung bei und fördert das Erleben von Natur und ihren Kreisläufen.Die Hobby GärtnerInnen treffen sich regelmäßig zu Gartenversammlungen, erarbeiteten dort ihre „Gartenregeln“ für ein gutes Miteinander im Gemeinschaftsgarten und teilen sich die Gemeinschaftsarbeiten untereinander auf. Neben den Gartenparzellen und den barrierefreien Hochbeeten gibt es eine Gemeinschaftsfläche mit Sitzmöglichkeiten und Obstbäumen, die allen GärtnerInnen zur Verfügung steht. Im Mai 2011 nahmen über 20 GärtnerInnen ihren Garten in Betrieb! Nähere Informationen
* Stadtteilnetzwerk Hirschstetten – 100 Gründe hinauszugehen
Das Stadtteilnetzwerk Hirschstetten setzt sich seit 2007 für soziale Nachhaltigkeit in Hirschstetten ein. Dazu gehört eine intensive Auseinandersetzung mit den Ressourcen aber auch mit den Problemen des Stadtteils. Das Besondere an Hirschstetten wird seit kurzem auch auf einer Webplattform sichtbar. Mit www.100gründe.at wurde im Rahmen des Forschungsprojektes „benefit“ eine Webplattform erstellt, die sofort von jeder und jedem in Wien genutzt werden kann (open source). Menschen aus Hirschstetten können ihre „Gründe hinauszugehen“ auf die Plattform stellen und machen sie dadurch für ihre NachbarInnen, FreundInnen oder auch für Reisende verfügbar, kommentierbar, und – last but not least – erreichbar! Stärken und Schätze des Stadtteils können dargestellt und kommentiert werden. Für die redaktionelle Betreuung hat sich in Hirschstetten eine Gruppe engagierter Menschen aus dem Bezirk und der Bezirkspolitik gefunden, die die Qualitätsstandards und Prinzipien der Plattform im Auge behält und entsprechend notwendige Änderungen vornimmt.
Derzeit bereitet das Stadtteilnetzwerk Hirschstetten zum Schwerpunkt Spiel und Bewegung eine Stadtteil-Olympiade mit alternativen Bewegungsspielen vor.
Neben der Begleitung der Agendagruppen und der Agenda-Stadtteilnetzwerke organisiert die LA 21 Plus Donaustadt regelmäßig Veranstaltungen wie Agenda-Foren und bearbeitet in kleineren Projekten gemeinsam mit BewohnerInnen und AkteurInnen aus dem Bezirk aktuelle Themen. Daraus entstehen dann beispielsweise Informationsmaterialien wie die Broschüre zum Ab-Hof Verkauf in der Donaustadt (siehe unten). Nähere Informationen
* AgendaGruppe „Rad 22“
Unter dem Motto „fördern, nicht fordern“ arbeitet die Agendagruppe Rad 22 aktiv daran, die Bedeutung des Radverkehrs für eine lebenswerte Donaustadt aufzuzeigen. Neben Inputs zu Infrastrukturfragen setzt die Gruppe mit innovativen Aktionen selbst Akzente. Sowohl mit der Radgarderobe zur sicheren Aufbewahrung von Fahrrädern während Veranstaltungen als auch mit Fahrsicherheitstrainings zeigt sie Lösungen auf, hilft, Radfahranlagen sicherer zu gestalten und setzt sich für zeitgemäße Radabstellanlagen an den benötigten Plätzen ein. Nähere Informationen
PR und Wissensmanagement für nachhaltige Entwicklung in der Donaustadt
Agenda-Foren als Lernwerkstätten für Agenda-Aktive: In Agenda-Foren wird über Bezirksgrenzen hinweg Austausch, Diskussion und Wissenstransfer zu bestimmten Interessensbereichen und Schwerpunktprojekten nachhaltiger Entwicklung betrieben.
Agenda-Forum Garteln in der Stadt
Baumscheiben-Beet, Guerilla Gardening-Aktion, Blumenkistl-Garten, Gemeinschaftsgarten. Welche Möglichkeiten gibt es in der Stadt zu Garteln? Ob im dicht bebauten Stadtgebiet oder am Stadtrand – Garteln in der Stadt kann jedeR! Das AgendaForum im Herbst 2011 im Gemeinschaftsgarten Norwegerviertel zeigte, wie es geht. Interessierte aus unterschiedlichen Bezirken nahmen an dem AgendaForum teil und brachten ihre Erfahrungen zum Garteln in der Stadt ein. Die Vielfalt des Gartelns in der Stadt wurde sichtbar und es bestätigte sich: Garteln in der Stadt bedeutet Lebensqualität. Die Möglichkeit, selbst in der Erde zu wühlen, zu säen und Pflanzen beim Wachsen zuzusehen ist eine Bereicherung. Bunte Flecken in der grauen Stadt oder die Ernte des selbst gezogenen Gemüses bereiten Freude. Und Garteln in der Stadt bildet oft den Rahmen für ein Miteinander in der Nachbarschaft. Nähere Informationen
Agenda-Forum Schätze vor der Haustür
Worin liegt der besondere Reiz von Stadtteilen wie Stadlau oder Hirschstetten? Wer bestimmt, was einen Stadtteil ausmacht? Wie entsteht das Selbstbild und wer beeinflusst das Fremdbild?
Das 4. Agenda-Forum der LA21 Plus setzte sich mit den Einflussfaktoren auseinander, die das Image eines Stadtteils bestimmen. Im Dialog mit FachexpertInnen und lokalen ExpertInnen erörterten die TeilnehmerInnen Möglichkeiten, wie ein bewusster Umgang mit den Stärken und Besonderheiten eines Stadtteils eine nachhaltige Entwicklung fördern kann.Beispiele aus Amsterdam (NL) und Luzern (CH) brachten Inspiration für die lokale Agenda in Wiener Stadtteilen. Drei konkrete Methoden zur Unterstützung der Identitätsbildung wurden im Agenda-Forum erprobt – Schätze vor der Haustür, Silent Negotiation zum Image eines Stadtteils, Tagcloud zur Eigensicht und Fremdsicht auf Stadtteile. Nähere Informationen
Zebratomate, Minigurke und Elefantenrüssel-Chili – Broschüre zum Ab-Hof Verkauf in der Donaustadt
In der Donaustadt gibt es schon seit Jahrzehnten Bauern und Bäuerinnen, die ihre Produkte direkt ab Hof verkaufen. Frisches Obst und Gemüse mit einer großen Auswahl an unterschiedlichen Sorten wird hier angeboten. Direktvermarktung leistet einen wichtigen Beitrag zur Nachhaltigkeit im Bezirk, weil dadurch lange Transportwege für die Produkte entfallen. Auf diese besondere Ressource der Donaustadt machte die LA 21 Donaustadt in Kooperation mit der Bezirksvorstehung Donaustadt mit einer kostenlosen Broschüre ab Mai 2009 aufmerksam. Download
4. Ausblick
Mit Juni 2012 endet die dritte Phase der LA21 Plus Donaustadt. An Möglichkeiten für eine Weiterführung des Prozesses wird daher derzeit intensiv gearbeitet. Die bestehenden Agendagruppen und Stadtteilnetzwerke betreiben ihre Schwerpunkte in den nächsten Monaten weiter bzw. bauen diese aus. Beim Bauernmarkt Stadlau wird die Bewerbung weiter intensiviert – mittels nachhaltig einsetzbarer Einkaufssackerl und einer Ankündigungstafel am Platz. Das Stadtteilnetzwerk Stadlau wird Ideen zur Ortskernbelebung entwickeln. Der Gemeinschaftsgarten Norwegerviertel bereitet derzeit die nächste Gartensaison vor und klärt die Frage, wie neue GärtnerInnen in die Gemeinschaft aufgenommen werden können. Das Stadtteilnetzwerk Hirschstetten will den Stadtteil in Bewegung bringen und bereitet für Juni 2012 eine Stadtteilolympiade vor. Die GenerationenPlattform Norwegerviertel arbeitet intensiv an einer interaktiven Lichtperformance, die den Platz des Kinderlachens in ein neues Licht rücken wird.
Unter dem Titel „Nachhaltigkeitsbezirk Donaustadt“ sollen in den kommenden Monaten alle Programme und Initiativen, die zu einer nachhaltigen Entwicklung beitragen, übersichtlich zusammengefasst und vermittelt werden. Bezugsrahmen hierfür soll das Leitbild für nachhaltige Entwicklung in der Donaustadt sein.
5. Redaktion und Rückfragen
Johannes Posch
+43 1 5853390-11
johannes.posch@plansinn.at
Milena Grossauer
+43 1 5853390-24
grossauer@plansinn.at
Links zum Thema:
11.11.2011, nachhaltigkeit.at











