LANDMARK: Faire Arbeitsbedingungen in globalen Lieferketten fördern
Das LANDMARK Projekt will europäischen Kommunen dabei helfen, bei der öffentlichen Beschaffung bestimmter Produkte faire Bedingungen in den globalen Lieferketten zu fördern.
Öffentliche Auftraggeber verfügen über begrenzte Ressourcen um zu kontrollieren, ob Produkte die für eine sozial verantwortliche Beschaffung wesentlichen Kriterien in der Lieferkette tatsächlich auch erfüllen. Im Rahmen von LANDMARK, einem internationalen, von der Europäischen Union (Europe Aid) geförderten Projekt, sollen über eine Reihe von Aktivitäten Wissenslücken, Rechtsunsicherheiten und weitere Hindernisse auf dem Weg zur nachhaltigen öffentlichen Beschaffung ausgeräumt werden.LANDMARK konzentriert sich dabei vor allem auf kommunale Beschaffungsvorgänge.
Projektaktivitäten: Städte, Gemeindeverwaltungen und ExpertInnenorganisation entwickeln und testen gemeinsam neue Ansätze und Mechanismen zur Kontrolle der Einhaltung sozialer Kriterien in der Lieferkette. Begleitend dazu untersucht eine wissenschaftliche Studie juristische Fragen der Einbindung von Kriterien für sozial verantwortliche Beschaffung in den Beschaffungsprozess und Fragen ihrer Kontrolle.
Mehrsprachige Trainingsprogramme und -materialien sollen das Bewusstsein für sozial verantwortliche Beschaffung stärken und Kompetenzen erweitern.
Projektträger: LANDMARK basiert auf einem Konsortium aus sieben Europäischen Organisationen, darunter die Stadt Bremen, Gemeindeverwaltungen in Spanien (Manresa) und Portugal (Loures) sowie nationale und internationale ExpertInnenorganisationen; koordiniert wird das Projekt von ICLEI - Local Governments for Sustainability.
Projektlaufzeit: 3 Jahre, von April 2011 bis März 2014
Weitere Infos im Projektflyer und auf der LANDMARK-Website.
Downloads
Folder LANDMARK_Projekt_de (PDF 1901,99 kB )
20.01.2012, nachhaltigkeit.at


