Sustainia: Neue nachhaltige Welt im Netz
Sustainia ist der Name für das Modell einer nachhaltigen Welt im Netz. Sustainia zeigt, wie die Menschheit im Jahr 2020 leben könnte, wenn heute verfügbare Nachhaltigkeitstechnologien auf breiter Front zum Einsatz kämen.
Bis zum Weltgipfel über nachhaltige Entwicklung im Juni 2012 („ Rio+20“) soll das virtuelle Weltmodell Sustainia „bewohnbar“ sein, das heißt ab dann kann man sich in dieser virtuellen Welt eine Identität schaffen, sich darin bewegen und sie mitgestalten.
Die Grundzüge von Sustainia wurden am 7 März 2012 in Genf vorgestellt. Pressemeldungen mit Videos dazu finden Sie hier. Zum Start des neuen Weltmodells sollen 100 nachhaltige Lösungen aus Wirtschaft und Organisationen vorgestellt werden, die sogenannten „Sustainia 100“. Die beste Idee soll dann im September 2012 auf dem Global Sustainability Forum in Kopenhagen mit dem Sustainia Award ausgezeichnet werden.
Die Idee für die virtuelle Welt kommt von Monday Morning, einer dänischen Denkfabrik. Unterstützt wird Sustainia von einigen großen Unternehmen, die damit für ihr Nachhaltigkeitsengagement werben sowie von prominenten FürsprecherInnen der Nachhaltigkeit aus Politik und Wissenschaft, so etwa von der ehemaligen Ministerpräsidentin Norwegens Gro Harem Brundtland, von Arnold Schwarzenegger, dem ehemaligen Gouverneur des US-Bundesstaats Kalifornien und vom Vorsitzenden des Weltklimarats IPCC, Rajendra Pachauri.
Mit dabei ist auch der Global Compact, die Unternehmensinitiative der Vereinten Nationen.
Als einzige Non-Profit-Organisation unterstützt die Klimaschutzorganisation „R 20 – Regions
for Climate Action“ das Vorhaben.
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Quellen: Rat für Nachhaltige Entwicklung (Deutschland), Sustainia
02.04.2012, nachhaltigkeit.at


