Film “Tomorrow. Die Welt ist voller Lösungen”

Ein preisgekrönter Dokumentarfilm, der anhand von inspirierenden Lösungsansätzen beweist, dass aus einem Traum die Realität von morgen werden kann - wenn Menschen aktiv werden.

Hintergrund des Films:
Die Schauspielerin Mélanie Laurent („Inglourious Basterds", „Beginners") und der französische Autor und Aktivist Cyril Dion lasen in der Zeitung "Nature" über eine Studie1, die den wahrscheinlichen Zusammenbruch unserer Ökosysteme in den nächsten 40 Jahren voraussagt - wenn wir unsere Gewohnheiten nicht ändern.

Mit diesem Horrorszenario wollten sich die beiden nicht abfinden. Nachdem ihnen klar wurde, dass die bestehenden Ansätze nicht ausreichen um einen breiten Teil der Bevölkerung zu inspirieren und zum Handeln zu bewegen, machten sie sich gemeinsam mit dem Filmteam auf den Weg und bereisten zehn Länder.
Sie sprachen mit Expertinnen und Experten und besuchten weltweit Projekte und Initiativen, die alternative ökologische, wirtschaftliche und demokratische Ideen verfolgen und umsetzen. Was sie gefunden haben, wurde im Film dokumentiert.

Zum Inhalt:
Die Filmemacher besuchen unter anderem eine Permakultur-Farm in Nordfrankreich, die ohne Erdöl und ohne Pestizide auskommt – und produktiver ist als die industrielle Landwirtschaft. Und sie sprechen mit Rob Hopkins, dem Gründer der Transition Town – Bewegung, deren Ziel es ist, die Abhängigkeit von Erdöl zu reduzieren.
In Kopenhagen dokumentiert der Film eine Stadtplanung, die den Mensch, und nicht das Auto, in den Mittelpunkt stellt: zwei Drittel der Kopenhagener sind ohne Auto unterwegs, mehr als ein Drittel mit dem Fahrrad. In Indien kommt ein ehemaliger Bürgermeister zu Wort, der durch partizipative Demokratie das Schicksal seiner 5000 Einwohner veränderte. All diese Beispiele zeigen: wir selbst können beginnen, die Welt zu verändern.


Die Leiter der anfangs genannten Studie1, Anthony Barnosky und Elizabeth Hadly2, bleiben übrigens optimistisch: „Die Menschen sind intelligent genug, und wenn wir schnell positive Aktivitäten vervielfachen, können wir vielleicht den Lauf der Dinge positiv beeinflussen."


Positives Echo

Der Dokumentarfilm "Tomorrow" wurde am 1. April 2016 im Hauptquartier der UN in New York gezeigt, und stieß auf großes positives Echo. Der Leiter für Klimapolitik und nachhaltige Entwicklung der Vereinten Nationen, David Nabarro, war persönlich anwesend und brachte es auf den Punkt: "Dieser Film sollte Teil der Ausbildung aller politisch Verantwortlichen weltweit sein!"

„Tomorrow" wurde mit dem Filmpreis César in der Kategorie „Bester Dokumentarfilm" ausgezeichnet und lockte in den vergangenen Monaten in Frankreich, Deutschland, Belgien und der Westschweiz bereits eine enorme Zahl an Menschen in die Kinos. Filmstart in Österreich (Vorarlberg) war am 3. Juni 2016.


Wo ist der Film zu sehen?

Link zum FALTER-Kino-Finder: https://www.falter.at/film/609656/tomorrow

Es werden auch spezielle Vorführungen für Schulklassen angeboten, teilweise auch mit anschließenden Dialogveranstaltungen mit Experten und Expertinnen aus dem Umwelt- und Bildungsbreich.
Infos Buchung und Termine bei Stefanie Stejskal: stejskal@polyfilm.at


Die Facts zum Film „Tomorrow":
Genre: Dokumentarfilm
Regie: Cyril Dion und Mélanie Laurent

Ein Film mit:
Anthony Barnosky, Elizabeth Hadly, Vandana Shiva, Charles und Perrine Hervé-Gruyer,
Olivier de Schutter, Thierry Salomon, Robert Reed, Jan Gehl, Rob Hopkins, Emmanuel Druon, Bernard Lietaer, David Van Reybrouck, Elango Rangaswamy, Kari Louhivuori u. a.

Eine Co-Produktion von:
Move Movie, France 2 Cinéma, Mars Films, Mely Productions

Verleih in Österreich: polyfilm verleih
Länge: 118 min

Weitere Informationen zum Film sowie Downloadmöglichkeit des Filmflyers unter http://www.tomorrow-derfilm.at


 

1) Die Studie ist im Juni 2012 in der wissenschaftlichen Zeitschrift „Nature" unter dem Titel „Approaching a state shift in Earth's biosphere" erschienen.

2) Zu den Leitern der Studie:
Elizabeth Hadly, Universität Stanford, Abteilung Umweltwissenschaften: Ihr Spezialgebiet ist die Ökologie der Wirbeltiere unter dem Einfluss der globalen Erwärmung.
Anthony D. Barnosky, Ehemann von E. Hadly, Paläontologe und Professor für integrative Biologie an der Universität Berkeley in Kalifornien; verbrachte mehr als 30 Jahre mit der Erforschung der Klimaveränderungen unseres Planeten und deren Einfluss auf die Evolution und beschäftigte sich vor allem mit den Lehren, die aus dieser Vergangenheit gezogen werden können.

02.08.2016